Topinambur
Wenn das Bild das Spiel dominiert, sieht man nichts auĂźer das Bild. Oder? Gibt es den Röntgenblick im Theater? Das Bild klebt mir vor den Augen und hinter der blendenden weiĂźen Wand kommt das dunkle “Nichts”. Schwarz wie “die Erde” ist der bleibende Eindruck des StĂĽckes. Glattes Theater, nahezu perfektes chorisches Sprechen. Ich sah eine Form von absurdem Theater, was sich in einem Traum ohne Anfang entwickelte, einem Traum ohne Realität, in dem die neue Unverbindlichkeit gefeiert wird. Starke Worte, starkes Spie,l und trotzdem wirkte es auf mich wir Plastik. Ich fand wenig Anschluss im StĂĽck, keine Symphatieträger und hier mal eine ernsthafte Meckerei: Eine angeblich 18jährige Hauptdarstellerin, die wie 14 wirkte. Sorry. Respekt vor der Leistung, aber die Form packte mich nicht.
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Kampf.
Ă„sthetik: Kampfrausch, gut ĂĽber sein eigenes StĂĽck kann man wohl wenig schreiben. Es war eine einzigartige Erfahrung, Wabe, Berlin, Theaterpublikum. Meine Knie schmerzen mich noch heute, die Kratzer blabla… Gastspiele sind immer besonders Hammer. Gerne hätte ich mich stundenlang auf Gespräche gestĂĽrzt, ĂĽber das Thema des StĂĽckes, aber leider blieb das irgendwie aus. Naja, wir haben Lob (hey, du kannst das echt gut, so mit Text) bekommen und ein wenig Kritik wegen der Lautstärke. (dumm gelaufen, unser Boden daheim ist viel leiser)
Weedback ist leider in Rauch aufgegangen, aber dank FZ musste ich nicht ganz deprimiert sein.

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