Montag 28.9.: Berlin elektrisiert. Gerade komme ich von der „Kickoff“ Veranstaltung für „Frühlings Erwachen“.
Über Mundpropaganda habe ich vom Projekt erfahren. Marc Prätsch, inszeniert “Frühlings Erwachen” mit Jugendlichen am Deutschen Theater. Ein Stück von ihm hab ich schon gesehen. Grund genung um neugierig zu sein.
Durch die Stadt irrend fand ich dann jemanden aus der Heimat, die Pusteblume (hier als Name)! Gleiches Ziel, ein Weg… zum Saal vom Deutschen Theater.
Gefunden. Mit viel Fragen und alle wollten uns zum BE schicken… Vor Ort ein paar Jugendliche, lässig auf der Treppe. Drinnen dann gefühlte 300 Leute, einige müssen stehen weil kein Platz mehr ist.
Es wird mit einer Szene aus dem Stück eröffnet. „Schlag mich“ – zwei Schauspieler, präsentieren eine Probe, als „Kostprobe“ auf das Stück. Alles spontan, 2 mal proben, gestern erst den Text bekommen.
Die Spannung ist groß. Wie geht es weiter? Einige Leute werden interviewet, einige vorgestellt, andere nicht. Schade eigentlich, denn ich bin ganz neu und kenne kein Gesicht.
Ein Trailer wird gezeigt, „Schulhof“ und „Jugendclub“ Gespräche über die Themen vom Frühlings Erwachen: Stress, Liebe, Aufklärung und Kindheit.
Es soll vermittelt werden worum es geht. Nun ich als neugieriger Kickoff Besucher, kenne den Plot (grob). Trotzdem spannend. Wo geht die Reise hin? Wie, Wann, Wo geht es los? (Nachtrag im Heft steht: Premiere 6.10. Kammerspiele)
Regie, Bühne, Musik, vorgestellt, kurz und knapp erklärt… dann ein paar Infos: wer mitmachen will muss die nächsten 4 Monate investieren. Ferien, Wochenend- und Wochentagsproben. Zeitintensiv. „Dafür ist man dann Schauspieler am DT“, so Marc Prätsch. „Eine einmalige Erfahrung.“
Anmeldekarten, (mit Panne, alle werden per e-mail benachrichtigt, ratet mal welche Information auf dem Zettel nicht gefragt wurde…) und dann bekommt jeder ein paar Sätze und einen Termin zum Casting zugeschickt. Los geht’s nächsten Montag. (5.10.)
Mal gucken wie lange gecastet wird, ich muss nämlich bis 21 Uhr arbeiten. Versuchen werde ich es, zu lernen gibt es viel!

2 Antworten bis jetzt ↓
1 c. // Okt 10, 2009 um 11:52 Uhr
und gestern zwischen neun und zehn war ich die letzte von rund 200. Nervenkitzel für Kekse und neue Menschen. hat man dich angerufen?
liebe Grüße,
c.
2 keinHamlet // Okt 12, 2009 um 11:08 Uhr
Sie haben mich angerufen. Drei oder vier mal. Immer haben sie versucht mit mir einen Termin zu finden, an dem ich kann. Leider habe ich immer absagen müssen. Wegen der Arbeitszeit. Ich hatte irgendwie gehofft… auf den Anmeldezettel meine Arbeitszeiten geschrieben und sie wollten wirklich, dass ich die Chance habe zu kommen. Keine Chance. Ich habe dann aufgegeben und mich mit dem Gedanken vertröstet, dass ich nur ein halbes Jahr Praktikum habe und dannach sicher noch einmal eine ähnliche Möglichkeit… ach und wenn nicht, werd ich halt Zuschauer.
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