KeinDrama so ein Theater...
1. Okt. 2009

Neues Input

1. Oktober 2009 · von Pusteblume · 2 Kommentare

Seit einigen Wochen begebe ich mich ja nun schon auf den gut gepflasterten Wegen des Großstadttheaters. Und resümierend kann ich feststellen: interessant! Hamlet hat ja schon über unser ereignisreiches KickOff-Treffen im DT geschrieben, ich erzähle nun von meinem Lehrerworkshop. DS-Lehrer sind in Berlin nämlich äußerst interessiert an neuem “Input”. Das Wort scheint ziemlich neu hier zu sein, weil ziemlich im Trend und in aller Munde. So treffen sich regelmäßig an die 30 DS-Lehrer ein paar Mal im Jahr, um an Workshops mit Jungkünstlern teilzunehmen. Da meine Theaterpädagogin den Spaß organisiert hat, durfte ich mich gestern mit hineinschleichen.

Trotzdem ich weder Lehrer, noch Jungkünstler bin, wurde ich in meiner Workshopgruppe nicht gemobbt. Das war toll und diente meinem Selbstbewusstsein.  Zwar war die Lehrermasse erstmal etwas verwirrt von meinem scheiß-egal-erstmal-voll-zum-Klops-machen-Verhalten, hat dann aber sehr schnell mitgemacht. Thema des Workshops war Revolution. Oho. Großes Thema. Viel Interpretationsfreiheit. Sehr intensives Bewegungstheater im Improformat ist rausgekommen. Letztendlich waren wir echt eine tolle Gruppe und der Tag hat tierischen Spaß gemacht.

Fazit: Unterschätze niemals einen Lehrer!

Fazit 2: Ich sollte öfter Sport machen.

Fazit 3: Neues Input erlangt. ;)

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Kategorie: Bericht · Workshop·

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2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 keinHamlet // Okt 1, 2009 um 21:44 Uhr

    Mal inhaltlich gefragt: wie, außer mit bewegung habt ihr denn neue Ideen erhalten? Welchen neuen Eindruck hast du zum Thema gewonnen?

  • 2 Pusteblume // Okt 2, 2009 um 11:21 Uhr

    Neue Ideen durch, für einen noch unbekannte Übungen. Wir haben erst sehr allgemein gearbeitet und dann irgendwann den Bogen zum Thema geschlossen. Was entstand, war letztendlich improvisiertes Bewegungstheater. Jeder besaß ein Repertoire an Gesten und Mimiken passend zum Thema, die er in unterschiedlichen Reihenfolgen wiederholt hat. Als Vorlage haben wir einen Schwarzweiß-Stummfilm genutzt.
    Neue Eindrücke in Bezug auf das Thema habe ich nicht gewonnen. Dafür war die Dauer der Erarbeitung zu kurz und die Arbeit an sich nur assoziativ.

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