KeinDrama so ein Theater...
10. Nov. 2009

Poetry Slam – “Tot oder lebendig” bei Youtube

10. November 2009 · von keinHamlet · 4 Kommentare

In Ludwigsburg wurde die Theaterwoche, das Theaterfestival – Sturm und Drang, mit einem großen Peotry Slam gestartet (Link: Bericht). Thema war “Tot oder lebendig” also lebende Dichter, gegen die toten Dichter des “Sturm und Drang” (Schauspieler). Die lebenden gibt es teilweise auf Youtube, deswegen hier mal eine Zusammenstellung für alle die die Ausstrahlung verpassten, oder noch einmal genießen wollen.

Simon Libsig – “Der leidende Bauer”, hab ich leider nicht gefunden und den Mitschnitt stell ich wegen Urheberrechte nicht ins Netz.
Trotzdem hier ein kleiner Ersatz, von Simon Libsig – “Wechsel”

Bas Böttcher – Theorie: “Die Macht der Sprache”(gefunden) und ein “Liebesgedicht auf “chinesisch”" (nicht bei youtube).

MC Fiva – “Tod oder lebendig” (Orginal vom Slam. Dieser Text brachte sie ins Finale)

und “Blaue Flecken” (Der Text vom Finale, mit dem sie den Slam gewann)

der letzte Poet war Marc-Uwe Kling mit: “Die Hydra”

Fazit: einfach genial.

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Kategorie: Medien·

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4 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Gurke // Nov 11, 2009 um 01:01 Uhr

    Wow, ich muss ehrlich sagen, dass ich die Rhythmik mit der diese Slamtexte ja nun im Land rauf und runtergesprochen werden, wahrlich nicht die einzige ist, mit der man sich reimende Texte lesen kann. Und ich finde sie extrem künstlich und nicht anhörbar, so sehr, dass ich die beitrage nach dem zweiten Satz alle wieder ausmachen musste…

  • 2 keinHamlet // Nov 11, 2009 um 02:20 Uhr

    … naja über Rhytmik lässt sich Streiten, ich finde z.B. das Bas nen ganz eigenen Stil hat. Man merkt das Fiva MC ist und hört Rap & Hiphop.
    Gewonnen hat sie sicher weil die Texte Inhaltlich so berührt haben. Die witzigen Texte sind gut, aber sie hat sich sehr abgehoben und emotional berührt. So gewann sie das Publikum, den Slam. Authentisch und da die Musik ihr Kanal ist für die Kreativität lag es nahe…
    Texte kann man natürlich auch anders interpretieren. Ich würde wenn ich die Lyrics habe mal selber versuchen zu lesen. hmm… spoken word… und ich glaube es gibt auch ganz viele andere Stile… vielleicht ist Rap-Reim gerade ein populärer… ich hab wenig Vergleich.

  • 3 Lothar // Nov 14, 2009 um 12:23 Uhr

    Ich bin eher durch Zufall im Theaterkanal über die Sendung gestolpert und damit auch zum ersten Mal über diese “Kunstform”. Leider habe ich nicht die ganze Sendung gesehen – werde das aber bei nächster Gelegenheit nachholen.

    Aber eine Bitte hätte ich: ich war auch von der Goethe-Interpretation von Jens Nielsen beeindruckt. Kann man davon auch ein Video ins Netz stellen?

  • 4 keinHamlet // Nov 16, 2009 um 12:01 Uhr

    … ich habe keinen der Künstler gefunden. Die Sendung unterliegt ja den Urheberrechten des Fernsehen, deswegen kann man da (eigentlich) nicht einfach so etwas veröffentlichen. Tut mir leid.

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