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	<title>KeinDrama &#187; Backstage</title>
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	<description>Es gibt kein Leben neben Theater.</description>
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		<title>Theater, Schule &#8211; Achtung! Wichtig!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 17:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsministerium]]></category>
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		<description><![CDATA[
Dieses Video bietet einen Einblick in ein Fach, das mehr ist als ein pädagogisches Werkzeug. Ist Theater ein verkanntes Schulfach? Oder ein falsch verstandenes? Geht es um Argumente oder um ein anderes Bild, eine andere Gewichtung? Braucht unser Bildungssystem eine Reformation, hinsichtlich der Möglichkeiten alternativer Lernfelder? Kann man Schulfächer, Lernfelder, überhaupt gewichten? Was ist wichtig? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pOBd2jA1iBg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pOBd2jA1iBg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="300"></embed></object></p>
<p>Dieses Video bietet einen Einblick in ein Fach, das mehr ist als ein pädagogisches Werkzeug. Ist Theater ein verkanntes Schulfach? Oder ein falsch verstandenes? Geht es um Argumente oder um ein anderes Bild, eine andere Gewichtung? Braucht unser Bildungssystem eine Reformation, hinsichtlich der Möglichkeiten alternativer Lernfelder? Kann man Schulfächer, Lernfelder, überhaupt gewichten? Was ist wichtig? Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung? Möglichkeiten zur intensiven Auseinandersetzung? Wie soll vermittelt werden? Wie ist es nachhaltig? Gruppenerfahrungen statt Frontalunterricht? Sozialkompetenz statt Faktenwissen? Darf man diese Fragen stellen?</p>
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		<title>Berufsgeheimnis: Produzent</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Produzent]]></category>
		<category><![CDATA[Showbiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder eine sehr interessante Seite gefunden. Einträge von Schauspielern habe ich noch nicht entdeckt, aber von einem Produzent steht schon etwas interessantes drin:
» Erstmal ein Studiobier «
Im Studio kommt es vor das Künstler nicht locker genug sind, ihr Stimm-Muskel sich verkrampft oder ähnliches. Aus diesem Grund ist es durchaus üblich ein &#8220;Studiobier&#8221; zu trinken &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder eine sehr interessante Seite gefunden. Einträge von Schauspielern habe ich noch nicht entdeckt, aber von einem Produzent steht schon etwas interessantes drin:</p>
<blockquote><p>» Erstmal ein Studiobier «</p>
<p>Im Studio kommt es vor das Künstler nicht locker genug sind, ihr Stimm-Muskel sich verkrampft oder ähnliches. Aus diesem Grund ist es durchaus üblich ein &#8220;Studiobier&#8221; zu trinken &#8212; das lockert enorm und kann bei dem ein oder anderem Künstler wahre Wunder bewirken.</p>
<p>Wichtig ist zudem auch die Haltung. Der Körper muss Spannung haben, um starke Passagen singen zu können. Wird jedoch Nähe und Wärme gebraucht, ist es wichtig, nah an das Mikrofon heranzugehen.</p>
<p>Viele Produzenten vertreten zudem die Meinung, dass es nach drei Aufnahmen nur noch schlechter wird. Daher wird nach dem dritten Take einer Passage meist keiner mehr gemacht und man vertagt sich.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.berufsgeheimnisse.de/">Quelle: Berufsgeheimnisse</a></p>
<p>Auch interessant sind: <a href="http://www.berufsgeheimnisse.de/showbiz/vortragsredner">Vortragsredner</a> oder <a href="http://www.berufsgeheimnisse.de/showbiz/moderatorin">Moderatorin.</a> Showbiz!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Casting &#8211; Frühlings Erwachen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gestern den Text für das Casting bekommen. Es findet jetzt doch Dienstag statt. Ab 18Uhr. Die Ansage für das Casting war ungefähr so: &#8220;Lernt 5 Sätze und dann kommt hin. Den Rest machen wir.&#8221; Recall ist übrigens am Samstag. Jetzt ohne mist, da kann ich auch nicht. Hier der Text:

MORITZ &#38; ILSE
Moritz Ilse?!
Ilse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern den Text für das Casting bekommen. Es findet jetzt doch Dienstag statt. Ab 18Uhr. Die Ansage für das Casting war ungefähr so: &#8220;Lernt 5 Sätze und dann kommt hin. Den Rest machen wir.&#8221; Recall ist übrigens am Samstag. Jetzt ohne mist, da kann ich auch nicht. Hier der Text:</p>
<blockquote><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0.49cm;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>MORITZ &amp; ILSE</strong></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ilse?!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Was suchst du? &#8211; Was hast du verloren?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Was erschreckst du mich denn so entsetzlich?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Ich komme aus der Stadt. Ich gehe nach Hause.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ich weiß nicht, was ich verloren habe.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Dann hilft auch dein Suchen nichts.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Sakerment, Sakerment!!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Seit vier Tagen bin ich nicht zu Hause gewesen.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Lautlos wie ein Katze!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Weil ich meine Ballschuhe anhabe. &#8211; Mutter wird Augen machen &#8211; Komm bis an unser Haus mit!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Wo hast du wieder herumgestrolcht?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> In der Priapia!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ich muß zurück, Ilse.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Komm bis an unser Haus mit!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> &#8211; Wozu? &#8211; Wozu -</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Kuhwarme Ziegenmilch trinken! &#8211; Ich will dir Locken brennen und dir ein Glöcklein um den Hals hängen. &#8211; Wir haben auch noch ein Hü-Pferdchen, mit dem du spielen kannst.</span></p>
</blockquote>
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		<title>Frühlings Erwachen &#8211; Kickoff Jugens dt</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/09/29/fruhlings-erwachen-kickoff-jugens-dt/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 22:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Junges dt]]></category>
		<category><![CDATA[Kickoff]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Prätsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag 28.9.: Berlin elektrisiert. Gerade komme ich von der „Kickoff“ Veranstaltung für „Frühlings Erwachen“.
Über Mundpropaganda habe ich vom Projekt erfahren. Marc Prätsch, inszeniert &#8220;Frühlings Erwachen&#8221; mit Jugendlichen am Deutschen Theater.  Ein Stück von ihm hab ich schon gesehen. Grund genung um neugierig zu sein.
Durch die Stadt irrend fand ich dann jemanden aus der Heimat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag 28.9.: Berlin elektrisiert. <a href="http://www.deutschestheater.de/junges_dt/mitmachen/fruehlings_erwachen/">Gerade komme ich von der „Kickoff“ Veranstaltung für „Frühlings Erwachen“.</a></p>
<p>Über Mundpropaganda habe ich vom Projekt erfahren. Marc Prätsch, inszeniert &#8220;Frühlings Erwachen&#8221; mit Jugendlichen am Deutschen Theater. <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/12_kooperationen/koop_rueckblick/koop_08_shakespeare/koop_08_sh_programm/koop_08_sh_ProgrammlisteDetailSeite_9794.php"> Ein Stück von ihm hab ich schon gesehen.</a> Grund genung um neugierig zu sein.</p>
<p>Durch die Stadt irrend fand ich dann jemanden aus der Heimat, die Pusteblume (hier als Name)! Gleiches Ziel, ein Weg&#8230; zum Saal vom Deutschen Theater.</p>
<p>Gefunden. Mit viel Fragen und alle wollten uns zum BE schicken&#8230; Vor Ort ein paar Jugendliche, lässig auf der Treppe. Drinnen dann gefühlte 300 Leute, einige müssen stehen weil kein Platz mehr ist.</p>
<p>Es wird mit einer Szene aus dem Stück eröffnet. „Schlag mich“ &#8211; zwei Schauspieler, präsentieren eine Probe, als „Kostprobe“ auf das Stück. Alles spontan, 2 mal proben, gestern erst den Text bekommen.<br />
Die Spannung ist groß. Wie geht es weiter? Einige Leute werden interviewet, einige vorgestellt, andere nicht. Schade eigentlich, denn ich bin ganz neu und kenne kein Gesicht.</p>
<p>Ein Trailer wird gezeigt, „Schulhof“ und „Jugendclub“ Gespräche über die Themen vom Frühlings Erwachen: Stress, Liebe, Aufklärung und Kindheit.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlings_Erwachen">Es soll vermittelt werden worum es geht. Nun ich als neugieriger Kickoff Besucher, kenne den Plot (grob).</a> Trotzdem spannend. Wo geht die Reise hin? Wie, Wann, Wo geht es los? (Nachtrag im Heft steht: Premiere 6.10. Kammerspiele)</p>
<p>Regie, Bühne, Musik, vorgestellt, kurz und knapp erklärt&#8230; dann ein paar Infos: wer mitmachen will muss die nächsten 4 Monate investieren. Ferien, Wochenend- und Wochentagsproben. Zeitintensiv. „Dafür ist man dann Schauspieler am DT“, so Marc Prätsch. „Eine einmalige Erfahrung.“</p>
<p>Anmeldekarten, (mit Panne, alle werden per e-mail benachrichtigt, ratet mal welche Information auf dem Zettel nicht gefragt wurde&#8230;) und dann bekommt jeder ein paar Sätze und einen Termin zum Casting zugeschickt. Los geht’s nächsten Montag. (5.10.)</p>
<p>Mal gucken wie lange gecastet wird, ich muss nämlich bis 21 Uhr arbeiten. Versuchen werde ich es, zu lernen gibt es viel!</p>
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		<title>Henry schmeißt &#8216;ne Party</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/07/10/henry-schmeist-ne-party/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 06:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsministerium]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch mit dem Infiltrieren der Landesregierung muss mal Schluss sein&#8230; also Pause mein ich. Jedenfalls gab es gestern ein Sommerfest für die Beamten und Angestellten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (auf Kosten von Henry persönlich!). Und ich stellte mich schon darauf ein, dass mein Highlight der Kaffee und der Kuchen werden würden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mit dem Infiltrieren der Landesregierung muss mal Schluss sein&#8230; also Pause mein ich. Jedenfalls gab es gestern ein Sommerfest für die Beamten und Angestellten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (auf Kosten von Henry persönlich!). Und ich stellte mich schon darauf ein, dass mein Highlight der Kaffee und der Kuchen werden würden. Doch nein, bei einem vorigen Termin, erfuhr ich von dem Henry (Henry Tesch, Minister für Bildung usw.), dass bei dem Sommerfest auch welche von TaGGS auftreten würden. OH!!!!!!!!!! Da freute ich mich schon. Und in der Tat: da waren sie die drei kleinen (Dinge sind ja relativ&#8230; Größe und so). Ich hatte total Spaß und hab wahrscheinlich lauter gelacht als alle anderen. Dabei kannte ich die witzigen Stellen schon. Aber egal. Ich hatte Spaß. Im Anschluss wurde dann festgestellt, dass es überaus beeindruckend war, dass man sich so viel Text merken könne&#8230; Wie auch immer. Dann wurde ich gefragt ob ich die Lehrerin der drei Mädels sei, was ich einfach mal als Kompliment nahm und verneinte. Und jetzt mal unter uns: Ich glaub der Henry mag TaGGS, aber das ist natürlich inoffiziell. <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ein theaterpädagogischer Ansatz</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/06/25/ein-theaterpadagogischer-ansatz/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöbbelin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wöbbelin, bei Ludwigslust, in Mecklenburg-Vorpommern. Ein kleiner Ort mit einer Gedenkstätte bezüglich des ehemaligen Konzentrationslagers Wöbbelin. Ort einer Fachtagung zur Thematik „Wie und wann konfrontiere ich Kinder und Jugendliche mit der Problematik der NS-Zeit und des Holocaust?“. Versammelt hatten sich Pädagogen und Vertreter von Zentren, die sich mit der Aufklärung und der Informierung der Bevölkerung zu diesem Thema beschäftigen. Und zu diesem Anlass wurde unsere Theatergruppe TaGGS gebeten, etwas zu ihren Projekten zu sagen, die sich um diese Thematik drehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wöbbelin, bei Ludwigslust, in Mecklenburg-Vorpommern. Ein kleiner Ort mit einer Gedenkstätte bezüglich des ehemaligen Konzentrationslagers Wöbbelin. Ort einer Fachtagung zur Thematik „Wie und wann konfrontiere ich Kinder und Jugendliche mit der Problematik der NS-Zeit und des Holocaust?“. Versammelt hatten sich Pädagogen und Vertreter von Zentren, die sich mit der Aufklärung und der Informierung der Bevölkerung zu diesem Thema beschäftigen. Und zu diesem Anlass wurde unsere Theatergruppe TaGGS gebeten, etwas zu ihren Projekten zu sagen, die sich um diese Thematik drehen.<span id="more-264"></span> Da unsere Spielleiterin plötzlich krank ist, fahren wir also zu dritt nach Wöbbelin und stellen das abgespielte „Memorial“, das aktuelle „Adressat unbekannt“ und unsere Jahresproduktion „Immer spielt ihr und scherzt. Kamp in 5 Runden“ vor. Im ersten haben vier Mädels von TaGGS mit dem Tanztheater „Lysistrate“ zusammengearbeitet. Ich erkläre die Herangehensweise fürs Stück, wie wir zu unseren Texten kamen, dass wir viel mit Symbolen gearbeitet und die eigentliche Geschichtsdarstellung übernommen haben, während die Lysis für die Emotionen „zuständig“ waren. Während ich den Anwesenden einen Ausschnitt auf DVD vorspiele, bekomme ich wieder Gänsehaut. Das Konzept funktioniert immer noch. Den Tagungsteilnehmern scheint es genauso zu gehen. Ich berichte im Anschluss, was es für einen Unterschied macht, ob man vor Schülern oder vor ehemaligen Inhaftierten spielt, was es für einen bleibenden Eindruck hinterlässt, wenn sich 30 polnische Frauen unter Tränen bei einem bedanken… Schließlich komme ich auf die Frage zu sprechen, was der Vorteil an der Herangehensweise des Theaterspielens ist. Ich erkläre, dass es neben Geschichte schlicht und ergreifend noch viele andere Fächer gibt und man sich daher nicht mehr so sehr auf die Inhalte des aktuellen Fachs konzentriert – insbesondere wenn im Anschluss eine Mathe-Arbeit oder dergleichen droht. Man weiß also als durchschnittlicher Schüler: DAMALS war das ECHT schlimm… und so… mit den Juden, mein ich… echt schlimm. Es kommt aber letztlich nicht mehr an, bei dem Schüler. Es berührt ihn nicht, schockiert nicht, macht ihn nicht traurig. Er schreibt es in seinen Hefter und versucht noch aus dem Lehrer rauszukitzeln, ob er die eben notierten Daten für die nächste Arbeit braucht um sie anderenfalls zu vergessen. Beim Theater ist das anders. Zunächst sitzt man nicht mit einer großen Anzahl Mitschüler vor einem Lehrer und lässt sich berieseln. Die Spielleitung erklärt die Thematik und die Bitte, die an unsere Gruppe herangetragen wurde. Dann melden sich Freiwillige, die sich dem Thema auf andere Weise nähern wollen als nur mit dem Schulbuch. Dann wird das Material verteilt und dran gearbeitet. Gekürzt, variiert, wiederholt, zusammengetragen, neugeschrieben. Auf diese Weise beschäftigt man sich zwangsweise viel intensiver mit den einzelnen Schicksalen. In diesem Stück ging es um 3 Menschen: zwei Opfer, ein Befreier. Man erlebt das Leid dieser Menschen völlig anders. Es sind nicht mehr DIE OPFER. Es ist der Belgier Victor Malbeque, der Deutsche Erich Kari, der Amerikaner Larry C. Garly. Die Opfer bekommen Gesichter, sie sind nicht mehr namenlos, keine graue Masse. Das stimmt einen traurig; das muss es einfach. Aber die Zeit um sich so ausführlich mit den einzelnen Schicksalen auseinanderzusetzen hat der Geschichtslehrer kaum bis gar nicht. Die Zuhörer nicken bedächtig. Ich übergebe an die anderen zwei, da ich zu „Adressat unbekannt“ nichts sagen kann. Sie machen das ganz hervorragend! Erläutern ebenfalls die Herangehensweise, Motive und Symbole der szenischen Lesung, berichten wie es war vor Betroffenen zu spielen und zeigen einen Ausschnitt auf DVD. Ich runde das ganze noch ab, und stelle unsere Version der Farce „Mein Kampf“ von Tabori vor. Der 5. Akt erscheint auf dem Bildschirm. Ich erzähle über den Schlomo und den Hitler, der in jedem steckt, sage etwas zur Stückwahl, zur Arbeitsweise und bin damit auch schon am Ende. Das „Publikum“ bedankt sich vielmals bei uns drein. Und dann geht es zurück nach Schwerin. Hoffentlich werden sich jetzt mehr Schüler auf diese Art und Weise mit diesem großen Thema beschäftigen können.</p>
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		<title>Schlossmauern und Petermännchen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mondkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[kein Drama]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch nach der zweiten Stunde sollte es los gehen. Esra, Tini und ich fuhren mit der Bahn Richtung Gartensadt zum SVZ Gebäude. Dort sollten sich heute nämlich die ausgezeichneten Schülerzeitungsredaktionen aus M-V treffen und wir die, wie es so schön auf dem Ablaufplan stand der Kulturpunkt waren, waren auch mit eingeladen. Wir kamen als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch nach der zweiten Stunde sollte es los gehen. Esra, Tini und ich fuhren mit der Bahn Richtung Gartensadt zum SVZ Gebäude. Dort sollten sich heute nämlich die ausgezeichneten Schülerzeitungsredaktionen aus M-V treffen und wir die, wie es so schön auf dem Ablaufplan stand der Kulturpunkt waren, waren auch mit eingeladen. Wir kamen als zweites dort an und als Begrüßungsgeschenk gab es eine Hansano Schockomilch. Da wir so früh schon da waren, hatten wir noch Zeit unsere Kulturpunkte noch einmal durchzugehen. Wir waren ziemlich aufgeregt. Meine Hände haben gezittert, aber nach einer Weile hat sich das zum Glück wieder gegeben. Nach dem wir fertig geübt hatten und alle Redaktionen eingetroffen waren, wurde die große Masse in zwei Teile geteilt. Je nachdem ob die Schülerzeitung mit dem Buchstaben A-M begannen mussten diejenigen in Gruppe Nummer 1 und von N-Z in die zweite Gruppe. Tini, Esra und ich entschieden uns den Buchstaben T (für TaGGS) zu nehmen und gingen also mit der zweiten Gruppe mit. Jetzt wurden nämlich die Schülerzeitungen in den Gruppen vorgestellt.<br />
Es war wirklich sehr interessant. Und wir haben uns gedacht, so eine Schülerzeitung ist schon cool und die Redaktion von unserem Frühen Vogel suchen Nachfolger, da sie alle dieses Jahr ABI machen&#8230;<br />
Nachdem alle Schülerzeitungen und ihre Macher sich vorgestellt hatten ging es wieder zurück ins Foyer um dort das Spiel Evolution in abgeänderter Form zu spielen. Nachdem war es Zeit zum Mittag essen. Nach dem Mittag hatten wir noch einmal Zeit unsere Kulturpunkte noch einmal durchzugehen und dann mit der Bahn zum Schloss zu fahren. Im Schloss fand dann die Preisverleihung statt und auch unsere Kulturpunkte.<br />
Der erste Kulturpunkt:<br />
Was du zum Leben brauchst und Worauf du im Leben verzichten kannst.<br />
Ach, waren wir aufgeregt und haben gehofft das es den Leuten gefällt und nicht zu kindisch ist (wir hatten vorher was anderes geplant gehabt, aber dies dachten sie wäre zu kindisch <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) Jedoch wurde uns mit hochgestrecktem Daumen symbolisiert das es gut war<br />
Zweiter Kulturpunkt: Ermutigt traten wir nun wieder auf die Bühne und erklärten was Schwerin zum Leben braucht und sangen das Petermännchenlied.<br />
Als Dankeschön bekamen wir Blumen. Und als wir dann weiter zur nächsten IDEA Probe wollten und aus dem Portal traten, regnete es in strömen. Doch uns machte es wenig aus, denn wir waren so glücklich, das es den Leuten gefallen hat das wir durch den Regen hüpften und lachten und &#8220;I feel good&#8221; sangen =)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8216;Casting&#8217; für Anne-Frank</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/04/29/casting-fur-anne-frank/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 19:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Statist]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[19:00. Görries. Die große Kreuzung links ab. Ist eigentlich schon zu spät&#8230;
Naja &#8211; Ist halt doof gelaufen.
Wo gehts jetzt rechts rein? &#8220;Hier haben wir doch Jules mal abgeholt&#8221;
Ah! da stehts! &#8220;Probebühne&#8221;. Na geht doch. 19:06. Passt.
Schnell rein sprinten, durch die Requisiten wühlen und da sind se&#8217; schon.
Ich bin auf dem Weg zum &#8216;Casting&#8217; &#8211; so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>19:00. Görries. Die große Kreuzung links ab. Ist eigentlich schon zu spät&#8230;<br />
Naja &#8211; Ist halt doof gelaufen.<br />
Wo gehts jetzt rechts rein? <em>&#8220;Hier haben wir doch Jules mal abgeholt&#8221;<br />
</em>Ah! da stehts! &#8220;Probebühne&#8221;. Na geht doch. 19:06. Passt.<br />
Schnell rein sprinten, durch die Requisiten wühlen und da sind se&#8217; schon.</p>
<p>Ich bin auf dem Weg zum &#8216;Casting&#8217; &#8211; so war es ausgeschrieben &#8211; für die Mono-Oper &#8220;Anne Frank&#8221;. Warum? Hatte halt einfach mal Bock ^^</p>
<p>Die erste Gruppe steht schon vorne &#8211; 4 Mann. Der Rest (weitere 5) stehen am Rand und gucken zu. Ich hechte fix zu Frau Höchel, zieh mich um und gleich rauf zu der nächsten Gruppe, die sich bereits formiert hat.<br />
Aufgabe: mit steigender Geschwindigkeit auf einem vollen Bahnhof umherlaufen. Mit oder ohne Aktentasche. <em>&#8220;Fein &#8211; dann hab ich keine.&#8221;</em> denk ich mir und erinnere mich sofort an die Krabat-Proben, in denen wir umherlaufen und uns nicht anrempeln dürfen <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Also wander ich umher, weiche anderen aus und guck auf die Uhr. Schneller Stufe 1 und schneller Stufe 2&#8230;<br />
<span id="more-86"></span> Auswertung des ersten Versuchs: besonders ich laufe mit zu vielen Bewegungen &#8211; ich glaube, das Wort Fußballer ist auch gefallen <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Also gut &#8211; &#8220;mehr maschinell und distanziert&#8221; lese ich daraus, nehme die Stimmung ein und los gehts von Vorne.<br />
Diesmal war&#8217;s wohl besser <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>2. Aufgabe: große Gerüste auf Rollen hin und her schieben. Das ganze auf bestimmte Motive von eingespielter Musik.<br />
Naja &#8211; nix großes&#8230; Das ganze dann nochmal und auf die Frage, ob jemand nicht klar kam, meldet sich keiner.<br />
Dann erstmal &#8216;ne Ansage: Die 3 älteren, die schon von früher bekannt sind, haben die 3 Rollen schon mal. Also geht&#8217;s nur noch um die Zweitbesetzung ^^<br />
Dann sollen alle raus gehen, weil die &#8216;Jury&#8217; sich bespricht <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Draußen bekomme ich von einem der jüngeren Bewerbern mit, dass er am Fritz wohl darstellendes Spiel macht. Gekoppelt mit dem Deutsch-Unterricht. Hab ihn natürlich gleich auf das SdL angesprochen und ihn für danach für &#8216;nen kleinen Talk angehalten.</p>
<p>Jedenfalls stehen wir dann wieder drin und klare Ansage: Sie möchten gern&#8217; die drei jüngsten haben.<br />
Fein &#8211; dann also nicht. Ein Herr wird noch angesprochen, ob er ne Nebenbesetzung für den Museumswächter sein möchte, weil sein Gesicht so toll sei <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da ist meine Stunde gekommen!<br />
Natürlich nutze ich die Chance, Theaterinteressieren unser Stück aufzutischen <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Datum, Zeit, Ort. Ich denke, ein paar werden auf jeden Fall kommen um unsere Farce anzugucken. Im E-Werk haben sie Kampf wohl vor ein paar Jahren auch mal aufgeführt?</p>
<p>Also gut. Umziehen, einpacken und dann noch Kritik einholen. Immerhin ist das doch das wichtigste, sagt Holzen <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .<br />
Ich sei körperlich sehr gut. Allerdings bin ich zu klein und sie brauchen Leute, die spieltechnisch weniger auffällig sind. Nochmal, dass es ihr leid tut und dass ich mal bei anderen Rollen gucken soll.</p>
<p>Frau Höchel hat mich dann auch gleich angesprochen wegen zwei weiteren Stücken. &#8220;Jedermann&#8221; in der Schelfkirche im Juni. Eine ganz kleine Rolle (Als Polizist jemanden abführen ^^). Dann noch eins im August, mit Trommeln und Gesang. Das ist genau die Zeit zwischen FSJ und Studium. Ich hab für beide schonmal Interesse bekundet und ich bekomme bescheid <img src='http://keindrama.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>SdL. Der Junge hat wohl selber nicht so viel Interesse und auch nach meinen farbenreichen Erzählungen ist er nicht ganz überzeugt. Ich drück im meine Kontaktdaten in die Hand und er will mal in seiner Klasse rumfragen. Immerhin. Aber das nur am Rande&#8230;</p>
<p>Fazit: Ein schöner Ausflug. Neue Leute kennen gelernt und schön erzählt, Bestätigung bekommen ^^, mir wurde bewusst, was mir TaGGS schon gebracht hat, Werbung für Kampf gemacht und zumindest ein sehr interessantes Angebot für die freie Zeit nach dem FSJ bekommen!</p>
<p>&#8230; my story will go on</p>
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		<title>Das sollte jeder Schauspiel-Test-Anwärter lesen &#8211; sagt die Holz</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/04/28/das-sollte-jeder-schauspiel-test-anwarter-lesen-sagt-die-holz/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Runde eins. Der Bericht.
Ich betrete den Ring schon mal 15 min zu spät, Kate Nash dudelt mir ins Ohr und ich gehe die Symptome durch: Adrenalin, Unruhe, angespannt, Mitteilungsbedürfnis, Zweifel… schon erwähnt, dass ich nervös bin? Mit Probenlagersoundtrack auf den Ohren in den Zug. Nächste Vorpremierenzeichen: Wo ist das Klo, Text durchgehen, Theorien entwickeln, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody"><strong>Runde eins. Der Bericht.</strong><br />
Ich betrete den Ring schon mal 15 min zu spät, Kate Nash dudelt mir ins Ohr und ich gehe die Symptome durch: Adrenalin, Unruhe, angespannt, Mitteilungsbedürfnis, Zweifel… schon erwähnt, dass ich nervös bin? Mit Probenlagersoundtrack auf den Ohren in den Zug. Nächste Vorpremierenzeichen: Wo ist das Klo, Text durchgehen, Theorien entwickeln, was alles passieren wird…, ab und zu aus dem Fenster sehen und die Natur bestaunen. Fahrkartenkontrolle: 6 min Verspätung. Naja, machbar. Prüfungsprogramm ausfüllen. Max bei Netto einsammeln, in die HMT, das Programm abgeben, in der Mensa warten. Anne schaut vorbei und steht uns moralisch bei. Auch alte Bekannte treffen wir hier an! Piet, von Romeo und Julia aus Hannover! Ich bin natürlich neugierig, wir tauschen uns aus. Smalltalk über Theaterthemen. Welche Rollen spielst du, wie viele Vorsprechen hast du gemacht, was machst du, wenns nicht klappt, mit wem hast du geprobt? Puh. 10:30 Uhr es geht los. Unsere Namen werden aufgerufen und wir verlassen mit 23 anderen die Mensa.</span></p>
<p><span class="postbody"><span id="more-75"></span><br />
</span></p>
<p><span class="postbody"><strong> Wer weiß schon, wonach es geht.</strong><br />
(&#8230;ein Einblick in meine Notizen, vielleicht nicht nach dem neusten Stand der Erkenntnisse, die werden sicher eigene Beiträge bekommen)<br />
Es sitzen im Raum Prof. Valentin und Prof. Küster. Wir sind sehr früh dran, Max als Erster, da die „Nr. Eins“ zu lange beim Umziehen braucht. Max spielt zuerst den Erzähler aus dem Schimmelreiter, gleich danach darf ich. Fazit: Hm, es war seine ruhige Rolle, wonach geht es? Ich würde gerne rufen: Zeig Temperament, … ach Max, ich will zu Runde zwei mit dir! Danach Hitler von Tabori, wie ihn einige in Schwerin schon gesehen haben. Jetzt beginnt der entspannte Teil. Wir sehen uns ALLE anderen Rollen an und beobachten aufmerksam. Mit einem ästhetischen Auge und unserem bisherigen Kenntnistand betrachten wir. Nr.3 war schon echt crazy, fanden wir gut, auch gut gespielt. Nr.4 Und raus, schlecht gespielt, Harry erzählt Witze, spricht undeutlich ohne alles. Nr. 5.: Spricht in Reimen, ohne Betonung und gestikuliert wie einVerkehrspolizist. Nr.6: Geil. Nr. 7: Raus. Sie spielt eine Rolle über Bulimie. (nicht was, sondern wie sie spielt veranlasst uns zu dem „Raus“) 8: Sitzt, quitschig, jung, klein, Stimme wirkt kraftlos. 9: Tabori – Lotte aus Jubiläum – autsch, der (ihr) Ausschnitt, schreit, Panik. Nun, ich sollte das Stück lesen, glaube ich. 10: Clara. Die Jury nickt. 11. Oh! Akzent (Schweiz) Egal gut! Authentisch! (naja) Text liegt unterm Stuhl. Jury: Woher haben sie denn DEN Text? Sie: Theater heute. (Sie hat Dornröschen gespielt) 12. Liebesbrief. Gott schweigt. Zitat: Von Männern will ich geliebt werden. Jury: Das versteh ich. 13: Judith (Kommentar Jury leise: &#8230;das scheiß Stück), nach Gespräch über ihre Herkunft „Bosnien“ geht’s los. Mir fällt auf das sehr viele „nich“ oder „nix“ sagen. 14: Anna. Max erster Eindruck: Nein! (Österreich) =&gt; zu klein, unglaubwürdig, schlechte Gestik, Zitat:„..ich habe Reiseleitern, der einen Trink zahld“ 15: Die Wendler – Kassandra. Typ 16: Gebrüll vor Lachen – die Frau, klein Anne’s Rolle, aber weit ab vom „Orginal“ 17: Malwut (Sie ist aus Thüringen), Kommentar Jury: Ach ja, meine Heimat) Bemerkung: Man kann der Jury über die Schulter lesen. 18: Wow, eine Rolle, Persönlichkeit, überzeugend (Jury schreibt: allgemein, fest…) 19. Miller- Allen Eckburn: krasses Kostüm. Merken: Strumpfhose + rot und kaputt = blutige Hautfetzen! Ansonsten cool und flippig. 20: Friederike (irgendwie von Fuhrmann oder so) Zitat:„Tanzen Sie mal mit mir, Frau Henschel“ .Anmerkung: ..wartet nicht auf Antwort =&gt; „schön, aber schnell, hätte man länger zuhören können. Kommentar Jury: Warum jagen Sie sich so? 21: Rotes Mini, spielt sich selbst =&gt; kurzes Schreibgespräch. Max: &#8220;Na und, sie wird trotzdem genommen (humorvoll)&#8221;. H: &#8220;..wegen dem Kleid?&#8221; 22: Franz Moor – Barfuß. Hat was. Schöne Erinnerungen an „Räubert Schiller!“ 23: Heilige Johanna (hessisch) – Klaubt ihr? Die Lärchen im Sommerklanz, Klocken, da kriegt man Gänsehaut von. 24: Elektra- power Rolle + gefühlvoll. 25: (die ehemalige Nr. 1) Krause aus Top Days. Anzug, Lehrertyp, Akzent, gute Stimme, schätze ihn 23-25. Da, find ich, kommt Hitler nicht ran, ein großartig gespielter Hypochonder.</span></p>
<p><strong>Durchlauf Zwei. Und wieder hören wir: <em>„Was sehen wir?“</em></strong><br />
1. Schlomo (Max) JA! Es geht doch! 2. Mephisto. Ich fühl mich gut. Wenn es nicht reicht,waren es aber wenigstens 100 Prozent, 3. Roy: Ich spreche, als wenn ich Schlafmittel nehme. Das ist doch keine Rolle. 4. Max und ich tauschen Blicke. Max: „Das ist das Beste, was ich seit langem gesehen hab!“ 5. Die Ich spreche in Reimen- Lady. Seeräuber Jenny, Ohne Worte. 6. Kabale. Luise! Hey, davon hab ich heute Abend noch mehr! 7. Beatrice (Widerspenstige) mit Telefon und Schminkkoffer.8. ..die Kleine, mit ihrer zweiten Rolle im Sitzen. Sehr starr. 9. Uh. Ibsen! Nora! Krasse Interpretation, so wütend stelle ich sie mir nicht vor. Max: Danke! 10. Orsina (Max: Die Geisha), 4 Sätze und Jury: Danke, ihr Lied =&gt; Krass, also , sie kann singen, Jury: Sie wollen keine Sängerin werden, bedenken Sie das! (Sie hat sogar zwei Lieder, Mercedes und noch irgendeins. Jury: Singen sie mal für meine Kollegin. 11. Antigone mit sächsischem Akzent 12. Medea – Nein, oh oh. 13. Bosnien. Jury: gibt Tipp: nicht so abhetzen. Sie spielt vor, dann leiser Kommentar: „..ist das alte Problem. Schule.“ Er: „Nichts?“ Sie schüttelt nur den Kopf. Max: Krass, erst große Zustimmung, dann hat sie „zu schnell“ geredet… und &#8230; raus? Sieht so aus… 14. Max: Raus! Ja. Darstellendes Sitz ohne alles. Ein Akzenträtsel. 15. Onomatopoesie, starr, ich versteh nicht, was sie mir erzählen will und lustig finde ich es auch nicht. Max: Ich hasse ihr Lächeln. 16. Ihr Lied: Der Mond hat sich ein Fernglas gebaut =&gt; keine Punkte 17. Schnuller, hinterm Tisch, da sieht man nichts! 18. Abgelehnt 19. Die Bedeutung ihrer Worte bleibt mir verschlossen. 20. Jury: Hetzen sie sich mal nicht so. Denken sie wie die Person…. Sie schafft es kurz, verfällt dann aber in altes Muster. Jury schüttelt den Kopf. 21. Die Frau, Die Nacht singt ihre Lieder. 22. Ihr Lied? Überrascht uns: cool gespielt, geile Stimme, das gefällt Max und mir. 22. Edgar Wibeau „Blue Jeans Song“ =&gt; sein Gedicht =&gt; „Meines Bruders Tod“ von Brecht. Jury (untereinander): „Lass uns später drüber reden.“ 23. Baby auf dem Arm… eiei… 24. Die Kunst der Komödie- krasse Rolle, gut gespielt. 25. Ferdinand. Wie passend, es endet mit Kabale, kräftige Stimme, Hände in den Taschen, Jury schüttelt synchron die Köpfe. Ende. Warten.</p>
<p><strong>Falscher Ansatz</strong><br />
Die Geschichte geht im groben so weiter: Wir warten vor der Tür, Anne kommt vorbei, fiebert mit uns, erklärt uns die Insiderinformationen, dass wenn wir ausgelassen werden, wir weiter sind und kurz nachdem wir eine halbe Tafel Milka gefuttert haben, werden wir reingerufen. Erst Nr. 25, der nicht weiter ist, dann Max, dann ich. Die Kritik ist umfassend und hilfreich. Ich habe mich gefühlt wie ein Schuljunge, der anscheinend keine Ahnung hatte, worum es ging in diesem Test. Es war der „falsche Ansatz“, „Laientheater“, zu äußerlich, zu chargiert, zu grimassiert, Mephisto ist kein Gedicht. <strong>Herr Valentin erklärt mir dann, wie man Rollen erarbeitet: Satz für Satz durchgehen und fragen, was damit gemeint ist, alles über die Figur lesen, was es gibt, und dann alle W- Fragen beantworten, die es in der deutschen Sprache gibt. In die Rolle fühlen. Die Message ist klar: Denk nicht nur, sondern sei die Figur.</strong> In den ersten Minuten dachte ich mir: Jetzt hast du wenigstens den Kopf frei für dein Abitur. Die Rückfahrt nach Rostock Rundgang, mit Eis- und Burgeressen. Lang lang war‘s her. Die Rückfahrt ist von Nachdenken geprägt. Wir fahren direkt zur Aula. Es steht eine Premiere an.</p>
<p><strong>Ein Rückblick</strong><br />
Viele Emotionen waren in mir. Enttäuschung, Wut, Unruhe, Unsicherheit. Ich sah und sehe mich mit der Frage konfrontiert , was ich will, aber dafür musste ich erstmal begreifen, was passiert ist. Die Frage, die sich gestellt hat war: Warum ist das passiert? Ich habe doch vorgespielt, ich habe doch viel positive, ja Mut machende Kritik bekommen. In Gesprächen bis tief in die Nach glaube ich begriffen zu haben, warum ich so „ins Messer“ gelaufen bin. Man verliert schnell die Realität aus den Augen, wenn man im Schultheater ein King ist, bedeutet das fürs Schauspiel gar nichts. Ich sollte und habe gelernt:<br />
Manchmal muss man Niederlagen erleben, um den Weg zum „Erfolg“ zu erkennen. Ich muss wissen, was ich will, und wenn ich Schauspiel studieren möchte, muss ich lange und hart arbeiten. Außerdem habe ich jetzt eine grobe Vorstellung, wo diese Arbeit hinführt. Das hätte ich ohne diesen Tag in Rostock sicher keineswegs.</p>
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		<title>Ein Ferienlager, das niemals endet…</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 06:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Kampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach ja, ich mag die Jungs schon alle irgendwie… und das Stück ist total genial… aber ich werde das Gefühl nicht los, irgendjemand hat mich ins Ferienlager geschickt – und zwar mit 11 Jungs, die alle irgendwie einen Knall haben.
Ich fand Ferienlager immer toll, aber da waren auch irgendwie mehr Mädels mit denen man über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Ach ja, ich mag die Jungs schon alle irgendwie… und das Stück ist total genial… aber ich werde das Gefühl nicht los, irgendjemand hat mich ins Ferienlager geschickt – und zwar mit 11 Jungs, die alle irgendwie einen Knall haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Ich fand Ferienlager immer toll, aber da waren auch irgendwie mehr Mädels mit denen man über die Jungs lästern konnte. Abgesehen davon, dass ich nicht mehr 15 bin, möchte ich auch noch anmerken, dass so ein Jugendherbergsgelände groß genug war um sich zur Not aus dem Weg zu gehen. Aber das soll mir mal einer vor machen, wie ich diesen Jungs – ich mag sie wirklich alle irgendwie – aus dem Weg gehen soll, ohne die Aula zur Probe zu verlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Es bleiben also nur zwei Dinge übrig: durchhalten und mitlachen, so weit es geht. Diese Jungs – ich kann sich wirklich alle ziemlich gut leiden – sind ja schon irgendwie witzig. Außerdem bin ich ja nicht alleine. Das Gretchen und die Holzen leiden und lachen ja von Zeit zu Zeit mit mir mit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small; font-family: Arial;">Es ist halt wie im Ferienlager. Mit den Jungs – hatte ich erwähnt, dass sie alle auf ihre Art sehr sympatisch sind? – ist man manchmal am Rande eines (kleinen) Nervenzusammenbruchs und ohne sie wär‘s vermutlich langweilig. Und was wäre ihre Adaption von „Mein Kampf“ von Tabori ohne diese – im Grunde genommen wirklich sehr liebenswerten – Knallköpfe.</span></p>
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