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	<title>KeinDrama</title>
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	<description>Es gibt kein Leben neben Theater.</description>
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		<title>Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde kein Kritiker. Experiment „keindrama“ gescheitert. Gedacht war das anders. Gedacht war dieser Blog als Plattform, als Idee. Schon auch eine kleine Utopie. Es war die Idee von Vernetzung über die Kilometer hinweg. Ein Treffpunkt der Theaterinteressierten. Das Foyer im Web sozusagen.
Es ist gescheitert, an Zeit, an Priorität, an genauer Definition des warum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde kein Kritiker. Experiment „keindrama“ gescheitert. Gedacht war das anders. Gedacht war dieser Blog als Plattform, als Idee. Schon auch eine kleine Utopie. Es war die Idee von Vernetzung über die Kilometer hinweg. Ein Treffpunkt der Theaterinteressierten. Das Foyer im Web sozusagen.</p>
<p>Es ist gescheitert, an Zeit, an Priorität, an genauer Definition des warum und wofür. Und dem eigenen Anspruch.<br />
Ich habe nicht aufgehört ins Theater zu gehen. Ich mache gegenwärtig sogar wieder Theater. Sogar mit Pädagogik und im Studium. Da könnte man Bücherweise drüber schreiben – aber wozu? Das Internet als Reflexionsraum zu nutzen entspricht mir nicht – deswegen setze ich hier einen Punkt.</p>
<p>Und empfehle noch ein Stück – weil es ein schöner Abend war gestern.<br />
<a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_repertoire/hamlet_ist_tot_keine_schwerkraft/">Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft. &#8211; gesehen am Deutschen Theater Berlin.</a></p>
<p>„Wenn dir der Himmel eine Zahl gibt, die Maschine, dann rechnet man mit dir, dann kann man mit dir rechnen, dann spielst du eine Rolle in der allgemeinen Rechnung der gegenwärtigen Situation, in der Ökonomie der Zukunft, im globalen Rechnungswesen der Gegenwart und in der zukünftigen Bilanz am Ende aller Geschäfte, am Ende der Zeit, am Ende der Welt, wenn dir der Himmel, die Maschine, wenn die dir eine Zahl.“ &#8211; sagt Mani</p>
<p>Zwischenergebnis des Abends –  in einer Gesellschaft wo es keine Ideale, keine Utopie, keine Solidarität, keinen Glauben mehr gibt –  da bleiben viele Menschen überfordert, orientierungslos und auf sich selbst  zurück. Es geht nur noch um das eigene Recht auf ein bisschen Glück. Eine Suche nach Bedeutung.</p>
<p>Das Theaterstück hat mich bewegt, zum Lachen gebracht und mir einige Stunden angeregter Gespräche beschert. Danke liebes Theater!</p>
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		<title>hamlet.net &#8211; Feedback entdeckt</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/07/06/hamlet-net-feedback-entdeckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Fundus des Internet entdecke A. einen Artikel.
2008 ist lange her, aber das Internet vergisst nicht.
In guter Erinnerung an Hamlet.net, herzliches Dankeschön an Christian Gedschold.
Nachzulesen bei SpielArt-berlin.de (Link Link)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fundus des Internet entdecke A. einen Artikel.<br />
2008 ist lange her, aber das Internet vergisst nicht.<br />
In guter Erinnerung an Hamlet.net, herzliches Dankeschön an Christian Gedschold.<a href="http://www.spielart-berlin.de/2008/06/03/eine-nachlese-zum-theatertreffen-der-jugend/"><br />
Nachzulesen bei SpielArt-berlin.de (Link Link)</a></p>
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		<title>ttj Vorschau &#8211; Ferienlager und Männlichkeit</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/04/10/ttj-vorschau-ferienlager-und-mannlichkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 11:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[ttj 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Sneak view&#8230; eine Szene aus:Ferienlager &#8211; Die 3. Generation

&#8230; und was ihr schon immer über Testosteron wissen wolltet:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sneak view&#8230; eine Szene aus:<strong>Ferienlager &#8211; Die 3. Generation</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/LyFKpAZBnXE?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8230; und was ihr schon immer über <strong>Testosteron </strong>wissen wolltet:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/naerXr5WQXM?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Vorgeschmack &#8211; ttj Auswahl</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/04/02/vorgeschmack-ttj-auswahl/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 09:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[ttj 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Zeit vergeht. Die diesjährigen Preisträger des Theatertreffens der Jugend wurden von der Jury ausgewählt.. Ende Mai nach Berlin zum Festival eingeladen. Mit dabei sind auch wieder die Karatemilchtiger aus Chemnitz. Letztes Jahr spielten sie ihre Version von Schillers &#8220;Räuber&#8221; (Revolution Reloaded), dieses Jahr Shakespeares &#8220;Romeo und Julia&#8221;. Den Trailer hab ich hab beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Zeit vergeht. Die diesjährigen Preisträger des Theatertreffens der Jugend wurden <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/04_theatertreffen_der_jugend/ttj11_auswahl/ttj11_auswahl_1.php">von der Jury ausgewählt.</a>. Ende Mai nach Berlin zum Festival eingeladen. Mit dabei sind auch wieder die Karatemilchtiger aus Chemnitz. Letztes Jahr spielten sie ihre Version von Schillers &#8220;Räuber&#8221; (Revolution Reloaded), dieses Jahr Shakespeares &#8220;Romeo und Julia&#8221;. Den Trailer hab ich hab beim stöbern entdeckt.</p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EHRb7NFPG4U?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EHRb7NFPG4U?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="311"></embed></object></p>
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		<title>Opernfreunde: lesen!</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/03/31/opernfreunde-lesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 23:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder aus der Schweiz: &#8220;Roméo et Juliette&#8221; an der Opéra de Lausanne.
In einer kleinen Stadt wie Lausanne rechnet man wohl nicht mit einem echten Opern-Highlight. Und so überrascht es auch nicht, dass Arnaud Bernards Inszenierung von Gounods Oper Roméo et Juliette harmlos, aber auch unspektakulär daher kommt. Ein Plus gibt es für Bühnenbild und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder aus der Schweiz: <strong>&#8220;Roméo et Juliette&#8221; an der Opéra de Lausanne</strong>.</p>
<p>In einer kleinen Stadt wie Lausanne rechnet man wohl nicht mit einem echten Opern-Highlight. Und so überrascht es auch nicht, dass Arnaud Bernards Inszenierung von Gounods Oper <a href="http://www.opera-lausanne.ch/fr/spectales/saison-2010-2011/detail-spectacles/romeo-et-juliette.html">Roméo et Juliette </a>harmlos, aber auch unspektakulär daher kommt. Ein Plus gibt es für Bühnenbild und Kostüm (siehe unter &#8220;Galerie photos&#8221; hier), die Bernard und der Verantwortliche Bruno Schwengel geschickt zwischen sterilem Weiß und Romeo-und-Julia-Kitsch oszillieren lassen. Damit gelingen ihn nicht nur einige sehr eindrucksvolle Bilder, sondern auch der schwierige Spagat zwischen den Opern immanentem Pathos und moderner Distanziertheit.</p>
<p>Aber eben dieser Spagat gelingt Bernard leider nur optisch. Die schauspielerische Leistung der Darsteller kann in keiner Szene wirklich überzeugen, die Choreographie ihrer Bewegungen verbleibt in holzschnittartiger Altbackenheit. Einzig die große Fecht- und Kampfszene (Verantwortlicher: Pavel Jancik) zwischen den Capulets und den Montaigus gleich zu Beginn der Oper besticht durch Präzision und Ausgefallenheit. So authentisch und formvollendet wird auf Opernbühnen wahrscheinlich nur selten gekämpft.</p>
<p>Gruppenauftritte gehören tatsächlich zu den Stärken dieser Inszenierung: Es sind die Chorpassagen (Leitung: Véronique Carrot), die auf der Gesangsebene fast am meisten überzeugen. Davon abgesehen sind die Hauptgesangsrollen, vor allem der Roméo (Tenor: Teodor Ilincai), eher schwach besetzt; nur der Page Stéphano (Mezzo-Sopran), gesungen von Antoinette Dennefeld, bietet tatsächlich eine erfrischende Überraschung: Man wünscht sich, es würde nicht bei dem einen großen Solo bleiben, denn das singt sie überraschend schön, sauber und ausdrucksstark.</p>
<p>Die größte Überraschung des Abends ist aber wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Sängerin ist, die diese Inszenierung schließlich doch in ein echtes, unerwartetes Opern-Highlight verwandelt, durch die sich der Besuch dieser Oper mit wenig interessantem Libretto (aber sehr schöner Musik) doch wirklich lohnt: <a href="http://www.mariaalejandres.com/home_eng.html">Maria Alejandres </a>singt die Juliette. Man ist Gounod so dankbar, dass sich eine Partie für den lyrischen Koloratursopran an die andere reiht, dass man sie immer wieder hören kann, diese umwerfende Maria Alejandres, die von ihrem ersten bis zu ihrem letzten Ton an diesem Abend mit Präzision und Leidenschaft in der Interpretation brilliert, besonders in den kaum mehr zu erreichenden Höhen. Selten hat man einen so konstanten Koloratursopran gehört: Alejandres Vortrag ist frei von jeder kleinsten Unsicherheit, Abwei-chung, Faiblesse – kein Warmsingen, keine Erschöpfung. Die Männerrollen, die Juliette umgeben, können an diesem Abend nur noch abfallen. Es ist so unglaublich, dass eins ganz klar wird: Diesen Namen muss man sich <a href="http://www.mariaalejandres.com/home_eng.html">merken</a>. Falls man irgendwann wieder das Glück hat und sich zufällig gerade – in der richtigen Kleinstadt herumtreibt.</p>
<p>PS: Einen kleinen EIndruck von Maria Alejandres&#8217; Gesang bekommt man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xJZwzMxD7uA&amp;feature=related">hier</a>. (Der Auftritt liegt allerdings schon zwei Jahre zurück.)</p>
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		<title>EFFI BRIEST LIVESTREAM &#8211; Volkstheater Rostock</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/03/25/effi-briest-livestream-volkstheater-rostock/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 17:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Effi Briest]]></category>
		<category><![CDATA[Rostock]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde.
Es ist mehr oder weniger bekannt, dass das Große Haus des Volkstheater
Rostock plötzlich und für die Mitarbeiter (so auch für mich) sehr unerwartet für Besucher geschlossen werden musste. Die Gründe dafür sind brandschutztechnischer und baupolizeilicher Natur, mit Sicherheit gibt es aber noch andere,&#8221;inoffizielle&#8221; Gründe abseits der lange bekannten Mängel.
Wir, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde.</p>
<p>Es ist mehr oder weniger bekannt, dass das Große Haus des Volkstheater<br />
Rostock plötzlich und für die Mitarbeiter (so auch für mich) sehr unerwartet für Besucher geschlossen werden musste. Die Gründe dafür sind brandschutztechnischer und baupolizeilicher Natur, mit Sicherheit gibt es aber noch andere,&#8221;inoffizielle&#8221; Gründe abseits der lange bekannten Mängel.</p>
<p>Wir, das Schauspielensemble, steckten mitten in den Proben für &#8220;Effi Briest&#8221;, als wir von der Schließung des Hauses durch die Presse erfuhren. Wir haben uns entschlossen weiter zu proben, in der Ungewissheit, ob und wo es zu einer Premiere kommen würde.<br />
Dies steht nun fest:</p>
<p><strong>Die Premiere findet wie geplant am *Samstag den 26. 03. um 19:30* statt</strong>, im<br />
*Großen Haus*<br />
des Volkstheater Rostock und zwar vor leerem Saal, ohne Publikum.</p>
<p>Sie und Ihr können und könnt aber trotzdem dabei sein: die Premiere wird per LIVESTREAM im Internet übertragen, und zwar auf einer eigens dafür eingerichteten Seite, deren Link auf der Homepage des Volkstheaters zu finden sein wird:</p>
<p>http://www.volkstheater-rostock.de</p>
<p>Dies soll und kann ausdrücklich KEIN ERSATZ für ein Theaterpremieren-<br />
Erlebnis sein. Wir wollen damit aufmerksam machen auf die untragbare Situation unseres Theaters, auf unseren Willen, uns nicht von unserem Publikum trennen zu lassen, als Signal:</p>
<p><strong>WIR SPIELEN WEITER!</strong></p>
<p>Wer Lust hat, dieses Ereignis in Rostock zu verfolgen, ist herzlich<br />
eingeladen, der Übertragung im Rostocker M.A.U. Club, der anderen Buchhandlung oder im Cafe M beizuwohnen und im Anschluss mit uns im M.A.U. Club zu feiern.</p>
<p>Ansonsten freuen wir uns über jeden Zuschauer, egal wo, und wer uns auch nur mit einem click für den Zähler erfreuen möchte, sei auch dazu herzlichst aufgefordert!</p>
<p>Viele herzliche Grüße,</p>
<p>Lisa Flachmeyer</p>
<p>P.s.: gerne zum Weiterleiten frei! Je größer das öffentliche Interesse, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Missstände zu Chancen werden können.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jason Collett im Le Bourg</title>
		<link>http://keindrama.net/2011/03/23/jason-collett-im-le-bourg/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 14:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder aus der Schweiz. Mal wieder über Musik.
Wie ein kleines Stückchen Berlin mitten in den Schweizer Alpen erscheint das Café-Théâtre Le Bourg. „Café-Théâtre“ meint hierbei eine Bar mit täglich wechselndem Kulturprogramm: Lesungen, Poetry Slams, politische Diskussionen, Improvisationstheater, Konzerte, Tanzabende. Von der Straße mit den teuren Geschäften aus, zwischen Mc Donald’s und Steakhouse steigt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder aus der Schweiz. Mal wieder über Musik.</p>
<p>Wie ein kleines Stückchen Berlin mitten in den Schweizer Alpen erscheint das <strong><a href="http://www.le-bourg.ch/">Café-Théâtre Le Bourg</a></strong>. „Café-Théâtre“ meint hierbei eine Bar mit täglich wechselndem Kulturprogramm: Lesungen, Poetry Slams, politische Diskussionen, Improvisationstheater, Konzerte, Tanzabende. Von der Straße mit den teuren Geschäften aus, zwischen Mc Donald’s und Steakhouse steigt man eine schmale Treppe hinauf und landet direkt in einem kleinen Vorraum mit Kasse und Bar, dahinter eröffnet sich ein länglicher rechteckiger Raum, dunkel, schwarz-rosa Blumentapete, mit kleinen Tischchen, Teelichte, ziemlich bequeme Lederbänke und armlehnenlose Sessel, am Ende eine Bühne, gerade so groß, dass eine Band mit Schlagzeug, Keyboard, Gitarren, Bass und Sänger drauf passt, schwarze Holzvertäfelung, hohe Decke. Die Leute, die im Le Bourg arbeiten, sind jung und cool und freundlich – karierte Hemden, Lederjacken, auffällige Brillen.</p>
<p>Am 9<strong>. März 2011 im Le Bourg</strong>: <a href="http://www.myspace.com/jasoncollett"><strong>Jason Collett</strong> </a>aus Kanada. Zunächst stellt sich heraus, dass das auf der Bühne aufgebaute Equipment zur Vorband des Abends gehört: <a href="http://www.saibu-music.com/main.html"><strong>Saibu</strong> </a>aus Paris. Eine Art poppiger Folkrock mit englischen Texten, nichtssagenden Melodien, einem mittelmäßigen Sänger. Mit einem guten Bier würde man wohl sagen: Ganz nett. Da <em>Saibu</em> aber an diesem Abend in der Schweiz auftreten, sagt man eher: Oh je. Sie schlagen sich wacker, spielen auf den Punkt 30 Minuten, und alle sind froh, als sie einen der hinteren Tische im Zuschauerraum belegen.</p>
<p>Danach keine Hintergrundmusik mehr aus der Konserve, vielleicht liegt es also auch genau daran, dass man den dünnen Mann im karierten Hemd kein bisschen beachtet, der mit einer Gibson auf die Bühne steigt, die Gitarre anschließt, ein bisschen an den Wirbeln dreht, ein bisschen hin und her läuft, gegen das Mikro klopft; man kennt das ja. Das ist der, der kurz vorm Auftritt des Hauptkünstlers über die Bühne schleicht, alles richtet, und dabei fachmännisch und ernst, vielleicht aber auch etwas verlegen, auf den Bühnenboden samt Kabeln starrt. Aber plötzlich: Geht das Bühnenlicht an, der dünne Mann im karierten Hemd bleibt, wo er ist und – fängt an zu singen. Ein Musiker, der es schafft, sich unerkannt auf seine eigene Bühne zu schleichen.</p>
<p>Jason Collett hat seine Band nicht nach Europa mitgebracht; er ist ganz solo, nur er und seine Gitarre, seine Texte, seine Songs, und die so anders als auf den Alben. Es macht Spaß, ihm zuzusehen, zuzusehen, wie die Musik ganz reduziert und trotzdem so eindrucksvoll entsteht; man kann sich leicht vorstellen, wie er in Kanada auf der Holzveranda seines Hauses in einem kanadischen Wald an einem kanadischen See sitzt, ein Bein ganz lässig auf den Holzstufen zur Holzveranda, neben ihm ein großer Hund mit viel Fell, und wie er mit eben dieser Gitarre dort in der Hand seine Lieder singt. In die kanadische Einsamkeit, in die Lausanner Nacht. Besonders im Direktvergleich zu der bemühten Pariser Vorband, spürt man ganz deutlich: Jason Collett hat’s drauf. Und so besticht er trotz oder vielleicht gerade wegen puristischer Akustik-Performance vor allem durch seine Präsenz. Seine Stimme. Seine Songs. Und auch wenn man ihn zunächst kaum beachtet hatte, kann man sich plötzlich dem dünnen Mann auf der Bühne kein bisschen mehr entziehen.</p>
<p>Das <em>Le Bourg</em> gefällt ihm, wir als Schweizer Publikum seien uns dessen schon gar nicht mehr bewusst, aber dieser Ort hätte wirklich Klasse, Teelichte und alles, hohe Decken: „I wished this was my basement.“ Wie lange man von Paris nach Lausanne bräuchte? Saibu meint: Sechs Stunden. Jason Collett lacht. Er kommt aus Kanada. Da wäre das einmal Milchholen. Und dann singt er wieder. Eins seiner Lieder widmet er dem deutschen (Ex-)Verteidigungsminister, Guttenberg: „Don’t let the truth get to you“.</p>
<p>Die Lausanner sind oft ein merkwürdiges Publikum. Am Ende des Konzerts ist vielleicht schon ein Viertel der Zuhörer gegangen, aber Collett scheint es gelassen zu nehmen. Er steht etwas einsam mit einem Bier in der Hand neben dem kleinen Merchandise-Tisch, gegen die Bar gelehnt. Sein neues Album ist ausverkauft, also lasse ich mir ein kleines Tour-Plakat signieren. Er will wissen, wie ich heiße. Wo ich herkomme, was ich in der Schweiz mache. Er könne verstehen, dass ich länger hier geblieben bin als zunächst geplant: „Everything’s just beautiful. Everythings looks so perfect.“ Und Literaturwissenschaft sei ziemlich cool. Er sagt, dass er Berlin liebt und überhaupt gern nach Europa kommt, aber nur kurz, für Drei-Wochen-Touren, ansonsten sei es zu anstrengend, deswegen lässt er seine Band gerne mal in den kanadischen Wäldern. Er erzählt mir von seinem letzten Auftritt in Wien und noch mehr von Kanada und von der Sängerin Feist. Er kommt bald wieder nach Deutschland und vielleicht auch in die Schweiz, und vielleicht komme auch ich wieder. Ich verabschiede mich von dem dünnen Mann, weil ich den letzten Zug nach Hause bekommen muss. Er sagt, ich soll die Schweiz genießen und dann nach Berlin zurückkehren. Vielleicht sagt er das, weil nicht jeder in eben so perfekt und schön lange leben kann. Richtig leben. Und weil ich das auch weiß, sage ich: Das mache ich, und dann lasse ich ihn weiter einsam an der Bar stehen, mit einem Bier in der Hand, neben seinem kleinen Merchandise-Tisch.</p>
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		<title>Das machen wir doch nicht nur für uns! Über den Anspruch.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 14:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Über meindrama. Für keinhamlet.
Und ich habe dieses unbestimmte und hoffnungsvolle Gefühl: dass die meisten keindrama-Leser-Nutzer etwas verbindet. Weil uns dieser Blog empfohlen wurde, weil wir ihn mitbegründet haben, weil wir jemanden kennen gelernt haben, der hier schreibt, der hier liest, weil wir mit eben denen verbunden sind, und wenn wir wiederkommen, wenn wir wiederlesen, wiederschreiben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über meindrama. Für keinhamlet.</p>
<p>Und ich habe dieses unbestimmte und hoffnungsvolle Gefühl: dass die meisten keindrama-Leser-Nutzer etwas verbindet. Weil uns dieser Blog empfohlen wurde, weil wir ihn mitbegründet haben, weil wir jemanden kennen gelernt haben, der hier schreibt, der hier liest, weil wir mit eben denen verbunden sind, und wenn wir wiederkommen, wenn wir wiederlesen, wiederschreiben, wiederklicken, dann spricht das für diese Verbindung, dann entsteht da eine Verbindung &#8211; keindrama.NET.</p>
<p>Keine halben Sachen im Internet. Deswegen ist keindrama nicht nur halb organisiert, sondern gar nicht organisiert, deswegen ist keindrama nicht nur halb festgelegt, sondern gar nicht festgelegt, deswegen ist niemand so halb enttäuscht, sondern gar nicht enttäuscht, deswegen ist nichts nur halb möglich, sondern alles ist möglich, deswegen führen alle Wege ins Offene.</p>
<p>Und wo Theater entsteht und wo man über dieses Theater schreibt &#8211; wie kann da schon etwas durchgekaut sein? Wie könnte da etwas enden, wenn es doch endlos sein muss, weil doch Theater endlos ist, weil doch Eindrücke endlos sind? Wo es doch immer etwas hinzuzufügen gibt, wo doch nie alles gesagt ist, wo es doch bei den Kritikern keine Profis gibt wie bei den Magenchirurgen. Wie kann da etwas halb sein, wenn man nicht nur halb hingesehen hat oder halb dabei war?</p>
<p>keindrama &#8211; ist Bericht, ist Empfehlung, ist Frage, ist Kritik, ist Eindruck, ist Ausprobieren, ist Plattform, ist Kommunikation, ist Bühne. Ist, was wir wollen. Denn ist, was wir machen.</p>
<p>Vorhang.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das machen wir doch nicht nur für uns!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TaGGS]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Block vor mir sind noch einige Worte hingekritzelt. In meinen Gedanken bewege ich mich in einem Atelier. Neun Schüler zeigen mir etwas von sich. Ihre Suche. Ihre Fragen. Ihre Kunst.
Ihr Raum, ihre Bühne, ist gefüllt mit Instrumenten, mit Leinwänden, mit Kostümen, Bildern, kleinen Rampen und Podesten, Farben und Musik. Als ich mich setze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Block vor mir sind noch einige Worte hingekritzelt. In meinen Gedanken bewege ich mich in einem Atelier. Neun Schüler zeigen mir etwas von sich. Ihre Suche. Ihre Fragen. Ihre Kunst.<br />
Ihr Raum, ihre Bühne, ist gefüllt mit Instrumenten, mit Leinwänden, mit Kostümen, Bildern, kleinen Rampen und Podesten, Farben und Musik. Als ich mich setze, wird mir klar, dass das Stück längst begonnen hat. Ich befinde mich im Sog.</p>
<p><em>Randnotiz:</em> Der Mitschüler muss dein Freund bleiben, auch wenn er Lyrik schreibt und wenn er stundenlang üben muss jeden Tag.</p>
<p>Ich erlebe einen Gedankenfluss, ich fühle ihm nach. Ich spüre die Fragen und eine leidenschaftliche, manchmal verzweifelte Suche. Das Hin- und Hergeworfenwerden zwischen den Meinungen der anderen und den eigenen Sehnsüchten. Ist Kunst die sichere Welt? Was ist, wenn ich scheitere, wenn ich enttäusche? Reicht mein Talent? Verstehen sie überhaupt, was ich mache? Wie viel ist Kunst wert? Kann ich ernsthaft für die Kunst leben?<br />
Zwischen ermutigenden und entmutigenden Stimmen steht die Frage nach dem &#8220;wirklichen&#8221; Leben.<br />
Das Atelier wird zum bewegten Bild, zur Projektionsfläche. Das Bild des Malers verlässt seinen Kopf, wird lebendig, wird zu Musik, Tanz und Emotionen. Es zeigt den Kampf mit sich selbst und mit der Kunst.<br />
Ich habe einige junge Menschen gesehen, die ehrlich fragten, wie die Balance aussehen kann zwischen einem &#8220;Sich-an-die-Kunst-Verschwenden&#8221; und dem &#8220;In-der-wirklichen-Welt-Leben&#8221;. Hier ist kein Platz für billige Antworten, sondern für eine aufrichtige Suche nach wirklichem Leben und der eigenen Position.<br />
<em>Sich orten, Mensch sein und Kunst machen.</em></p>
<p><strong>Was ist eigentlich Kunst?</strong><br />
<em>Randnotizen: </em>Das Undefinierbare definieren, das Unfassbare fassen, Kunst be-er-greifen.</p>
<p>Kunst wird hier zum Schlüsselwort, denn es weist hin auf das menschliche Grundbedürfnis, Kreativität auszuleben. Kunst ist ein Produkt menschlicher Kreativität. Und besonders kreative Menschen müssen dann darin und dadurch leben. Wir nennen sie Künstler. </p>
<p><strong>Ich sah:</strong> &#8220;Ausarten. Um uns und die Kunst&#8221;<br />
<strong>von:</strong> TaGGS (Theatergruppe am Goethe-Gymnasium Schwerin)<br />
<strong>Nächste Aufführung:</strong> 10 März, 20Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Aula, Goethe-Gymnasium</p>
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		<title>Über den Anspruch</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 00:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geständnisse eines Bloggers. Ich bin gegen halbe Sachen im Internet und mir unsicher&#8230; über das Projekt, dass sich einst &#8220;KeinDrama&#8221; taufte. Über Theater. Schreiben. Was ist das Ziel? Den endlosen Kritiken, von Profis noch eine hinzuzufügen? Gibt es dem scheinbar endlosen noch etwas hinzu zufügen? Dinge die ich gesehen und zu denen ich geschwiegen habe:
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geständnisse eines Bloggers. Ich bin gegen halbe Sachen im Internet und mir unsicher&#8230; über das Projekt, dass sich einst &#8220;KeinDrama&#8221; taufte. Über Theater. Schreiben. Was ist das Ziel? Den endlosen Kritiken, von Profis noch eine hinzuzufügen? Gibt es dem scheinbar endlosen noch etwas hinzu zufügen? Dinge die ich gesehen und zu denen ich geschwiegen habe:</p>
<p>Der Geizige (Gorki)<br />
Der Drache (HMT Rostock)<br />
Onkel Wanja (DT)<br />
Amazonas (Gorki)<br />
Andorra (Theater Päd. Seminar &#8211; Ev Hochschule Berlin)<br />
Aladin (Goethe-Gymnasium Schwerin)<br />
Monster Mythen Mutationen. Trash (Mix &#8211; HMT Leipzig, Halle, Ernst Busch Berlin)<br />
Ausarten. Um uns und die Kunst. (Schwerin)</p>
<p>Großes und kleines Theater. Das waren alles großartige Momente, eindrückliche Erlebnisse, Erfahrungen und kann ich empfehlen, auf der Suche nach Kunst und einem Blick für diese Wirklichkeit. </p>
<p>Was noch viel schlimmer ist&#8230; ich habe ein Semester Theaterpädagogik gehabt, habe ein Seminar über Impro Theater besucht, war bei den Gorillaz auf der Bühne, zum Proben. Und was ist jetzt mit Phrasen, mit Hülsen, mit längst Durchgekautem im Internet? Ich will nicht über großartige Stücke eine Rezension schreiben. Ich will als Laie nicht andere bewerten. Ich will eigentlich gar nicht bewerten. Eigentlich war dieser Blog als Kommunikationsmittel gedacht. Eigentlich schreibe ich gerne. Ich mag Theater.<br />
Ich muss neu über diesen Raum, diesen Platz, nachdenken. </p>
<p>Lieber Leser, wenn du das hier liest, was denkst du dazu? Gedanken, Ideen, andere Ausdrucksexperimente in die Kommentare. </p>
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