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	<title>KeinDrama &#187; Deutsches Theater</title>
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	<description>Es gibt kein Leben neben Theater.</description>
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		<title>Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft.</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde kein Kritiker. Experiment „keindrama“ gescheitert. Gedacht war das anders. Gedacht war dieser Blog als Plattform, als Idee. Schon auch eine kleine Utopie. Es war die Idee von Vernetzung über die Kilometer hinweg. Ein Treffpunkt der Theaterinteressierten. Das Foyer im Web sozusagen.
Es ist gescheitert, an Zeit, an Priorität, an genauer Definition des warum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde kein Kritiker. Experiment „keindrama“ gescheitert. Gedacht war das anders. Gedacht war dieser Blog als Plattform, als Idee. Schon auch eine kleine Utopie. Es war die Idee von Vernetzung über die Kilometer hinweg. Ein Treffpunkt der Theaterinteressierten. Das Foyer im Web sozusagen.</p>
<p>Es ist gescheitert, an Zeit, an Priorität, an genauer Definition des warum und wofür. Und dem eigenen Anspruch.<br />
Ich habe nicht aufgehört ins Theater zu gehen. Ich mache gegenwärtig sogar wieder Theater. Sogar mit Pädagogik und im Studium. Da könnte man Bücherweise drüber schreiben – aber wozu? Das Internet als Reflexionsraum zu nutzen entspricht mir nicht – deswegen setze ich hier einen Punkt.</p>
<p>Und empfehle noch ein Stück – weil es ein schöner Abend war gestern.<br />
<a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/premieren_repertoire/hamlet_ist_tot_keine_schwerkraft/">Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft. &#8211; gesehen am Deutschen Theater Berlin.</a></p>
<p>„Wenn dir der Himmel eine Zahl gibt, die Maschine, dann rechnet man mit dir, dann kann man mit dir rechnen, dann spielst du eine Rolle in der allgemeinen Rechnung der gegenwärtigen Situation, in der Ökonomie der Zukunft, im globalen Rechnungswesen der Gegenwart und in der zukünftigen Bilanz am Ende aller Geschäfte, am Ende der Zeit, am Ende der Welt, wenn dir der Himmel, die Maschine, wenn die dir eine Zahl.“ &#8211; sagt Mani</p>
<p>Zwischenergebnis des Abends –  in einer Gesellschaft wo es keine Ideale, keine Utopie, keine Solidarität, keinen Glauben mehr gibt –  da bleiben viele Menschen überfordert, orientierungslos und auf sich selbst  zurück. Es geht nur noch um das eigene Recht auf ein bisschen Glück. Eine Suche nach Bedeutung.</p>
<p>Das Theaterstück hat mich bewegt, zum Lachen gebracht und mir einige Stunden angeregter Gespräche beschert. Danke liebes Theater!</p>
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		<title>Der Amoklauf in der Box</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[Amoklauf mein Kinderspiel (Thomas Freyer) am 06.04.10 in der Box des Deutschen Theater. Regie: Felicitas Brucker.
Drei Jugendliche, die keine Namen haben, aber Geschichten.  Geschichten und – Rollen. Jeder ist mal jemand Anderes: die Mutter, der Vater, die andere Mutter, der Schulhausmeister, der Lehrer, die Direktorin. Man erzählt seine Geschichte, indem man in Rollen schlüpft, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Amoklauf mein Kinderspiel</em> (Thomas Freyer) am 06.04.10 in der Box des Deutschen Theater. Regie: Felicitas Brucker.</p>
<p>Drei Jugendliche, die keine Namen haben, aber Geschichten.  Geschichten und – Rollen. Jeder ist mal jemand Anderes: die Mutter, der Vater, die andere Mutter, der Schulhausmeister, der Lehrer, die Direktorin. Man erzählt seine Geschichte, indem man in Rollen schlüpft, die anderen auf der Bühne in Rollen schlüpfen lässt, indem man einen Hauskittel anzieht, eine Gitarre in die Hand nimmt, einen Apfel wirft. Nichts ist statisch, nichts ist fest, alles ist Spiel. Ernstes Spiel. Denn da auf der Bühne geht es um Überdruss, um Verlorenheit und Suche, um Auflehnung und Resignation; es geht um Kotzen nach dem Essen, Gewalt gegen andere, Gewalt gegen sich selbst – eine Scherbe durchtrennt die Haut am Knie: „Das Blut ist warm, wie Haut unter der Decke.“</p>
<p>Wie eine Scherbe, die Haut durchtrennt, kommt einem auch der Text von Thomas Freyer vor. Es gibt kein Entrinnen, man kann sich nicht entziehen – nicht dieser sehr genauen Sprache, die immer an der richtigen Stelle ansetzt, nicht ihrer ganzen Brutalität, der Wucht, mit der der Zuschauer von ihr, von dem Stück getroffen wird. <em>Amoklauf mein Kinderspiel</em> ist kein angenehmes Stück. Man fühlt sich nicht wohl, keine Minute. Man möchte die Augen schließen, vielleicht noch viel lieber die Ohren, man möchte alles stoppen, nicht wissen, wo es hinführt, nicht wissen, wie es dazu kam. Das Spielerische, das Leichte kommt einem so unpassend vor in Anbetracht der fast schon grausigen Verlorenheit der Figuren, dass man es kaum aushält. Die Verspieltheit zieht einem den Boden unter den Füßen weg, weil sie genau eins nicht erlaubt: Betroffenheit. Und ist Betroffenheit nicht das, was wir bei einem Amoklauf vor allem empfinden, empfinden wollen? Vielleicht auch noch Wut. Aber bei diesem Stück kommt keine Wut auf, auch kein Mitleid, nicht für die drei Jugendlichen, nicht für ihre Eltern, nicht für die Lehrer. Denn man kennt diese Jugendlichen. Die ein Hakenkreuz an die Schulmauer schmieren. Die heute keinen Hunger haben. Die Angst vor Mathe haben. Und man kennt auch diese Eltern, die fragen: „Was ist denn los?“, die Handtücher im OTTO-Katalog bestellen, die heute Abend mal wieder fernsehen. Und wir kennen diese Lehrer, ihre Ratschläge, ihre Ermahnungen. Und genau deswegen wird es einem in diesem Stück so oft so mulmig zumute: Weil man so viel von dem, was da auf der Bühne erzählt wird, kennt. Und es dadurch so nah ist.</p>
<p>Das ist eine der großen Stärken des Stücks: Die Figuren, ihre Sprache wirken authentisch und sind trotzdem in hohem Maße durchkonstruiert und poetisch. Dass das aber so deutlich wird, dass jedes Wort trifft, ist an diesem Abend vor allem den Spielern (Gabór Biedermann, Olivia Gräser und Ole Lagerpusch) zu verdanken. Sie arbeiten den Text heraus in seiner ganzen Klarheit, in seiner ganzen Scherbenschärfe und spielen wunderbar leicht miteinander, ihren vielen Rollen und all den Requisiten, die sich in der übermächtig scheinenden Schrankwand verbergen. Von den Spielern werden sie zutage gefördert, jedesmal wie zufällig, und dann fliegen die Äpfel, die Ordner, die Schals.</p>
<p>Gabór Biedermann und Olivia Gräser machen ihre Sache gut, wenn sie schreien oder flüstern oder singen. Man nimmt ihnen ab, was sie da verkörpern, ohne zu zögern. Aber Ole Lagerpusch nimmt man nichts ab – keinen Moment zweifelt man daran, dass er all das IST, was er da darstellt. Selten sieht man auf den Berliner Theaterbühnen einen Schauspieler, der so schnell, so überzeugend seinen Ausdruck wechseln kann, der mit seiner Mimik arbeitet, als sei sie Knete, dem die Augen zucken können, die Hände, dann wieder lacht der die Zuschauer aus, Selbstsicherheit in seinem Blick, in seiner Haltung: Er IST jede Nuance seiner Rollen, in die er von einer Minute zur anderen schlüpfen kann. Wenn die Box des DT nicht so intim wäre, man wäre beim Schlussapplaus aufgesprungen und hätte geschrien: Bravo!</p>
<p>Wenn die Box des DT nicht so intim wäre. Und wenn einem nach diesem Stück das Schlucken nicht so schwerfiele.</p>
<p>Lydia Dimitrow</p>
<p>Alle Infos zum Stück und weitere Termine findet man <a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/premieren/amoklauf_mein_kinderspiel/">hier</a>.</p>
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		<title>Amoklauf mein Kinderspiel &#8211; DT Box</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 23:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf mein Kinderspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Freyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ist das Blatt leer. Gedanken, an einen Abend in der Box vom DT, an 3 Schauspieler, die einem Text leben gaben, füllen langsam meinen Kopf. Viel könnte ich schreiben, wenig werde ich, so viel steht fest.
Zeit, Muße und Gedanken an andere Dinge sind in meinem Kopf. Das Highlight, war Ole Lagerpusch, der mich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist das Blatt leer. Gedanken, an einen Abend in der Box vom DT, an 3 Schauspieler, die einem Text leben gaben, füllen langsam meinen Kopf. Viel könnte ich schreiben, wenig werde ich, so viel steht fest.<br />
Zeit, Muße und Gedanken an andere Dinge sind in meinem Kopf. Das Highlight, war Ole Lagerpusch, <a href="http://keindrama.net/2010/02/24/frau-othello-dt/">der mich auch als Jago schon fesselte</a>. Ihm gelang es wieder mich zu begeistern und mit hinein zu nehmen in Gefühle und traurige Geschichten.<br />
Die Handlung von Thomas Freyers Stück<strong> &#8220;Amoklauf mein Kinderspiel&#8221;</strong> war mir bekannt. <a href="http://keindrama.net/2009/06/07/beispielhaft-und-herausragend-20/">Beim TTJ 09 durfte ich mich schon einmal schocken lassen.</a> <em>&#8220;Man darf sich nicht beklagen, man lebt.&#8221;</em> ist bis heute in meinem Ohr. Jetzt wieder präsenter. Gravierende Unterschiede sind natürlich, das alter der Darsteller und das Inszenierung &#8220;Konzept&#8221; gewesen. Drei Schauspieler, geschliffener, exakter Text, der einem Schauer auf den Rücken jagte&#8230; Bedrohung, die sich durch explodierende Äpfel, fliegende Ordner und Strichmännchenprojektionen herstellte. Die nummerierten Gewaltgeschichten führten zum unbarmherzige Todeslauf, wobei weniger Kausalität relevant war, sondern sich eher das Gefühl des Auswegslosigkeit und Benommenheit herstellte. Die Frage nach dem „warum“ ist immer da, schnell finden wir viele Schuldige, viele Antworten, aber wir bleiben dann dabei stehen und gehen weiter, ohne etwas zu verändern. Dieses Stück bricht ein unheilvolles Schweigen und kann der Auftakt einer gesellschaftlichen Diskussion sein.<br />
Leider habe ich das Gefühl, es ist in unserer medialisierte Welt, oft jeder zu eingenommen sich noch zu unterhalten, oder wir fühlen uns den Gegebenheiten gegenüber machtlos.  (&#8220;Man darf sich nicht beklagen, man lebt.&#8221;)<br />
Wo sollen wir den Hebel ansetzen? </p>
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		<title>Frau Othello &#8211; DT</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 23:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Lösche]]></category>
		<category><![CDATA[Jette Steckel]]></category>
		<category><![CDATA[Ole Lagerpusch]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsches Theater. Gerade noch den Matsch an den Schuhen, jetzt voller Vorfreude, Kassenverhandlung. Glücklicherweise sind die Karten noch da. Ausverkaufter Saal.
Venedig und ich bin im Parlament. Das Spiel beginnt. Wie in eine gute Geschichte, werde ich hinein genommen, mitten in eine Situation. Figuren positionieren sich, vorhergegangene Konflikte werden deutlich.  Ich wollte ja schon immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Deutsches Theater. Gerade noch den Matsch an den Schuhen, jetzt voller Vorfreude, Kassenverhandlung. Glücklicherweise sind die Karten noch da. Ausverkaufter Saal.<br />
Venedig und ich bin im Parlament. Das Spiel beginnt. Wie in eine gute Geschichte, werde ich hinein genommen, mitten in eine Situation. Figuren positionieren sich, vorhergegangene Konflikte werden deutlich.  Ich wollte ja schon immer <a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/othello/">mal Othello sehen</a>. Untypisch, aber anscheinend Zeitgemäß, wird Othello von einer Frau (<a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/othello/susanne_wolff/">Susanne Wolff</a>) gespielt.<br />
Das Bild wird begonnen zu zeichnen, wie Kreidestriche an einer Stahlwand. Ein Bild, das ich am Ende als undeutlich empfinde. Dabei sagt <a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/othello/">der Flyer</a>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>&#8220;Jette Steckel, Nachwuchsregisseurin des Jahres 2007, begibt sich mit ihrer Inszenierung auf die Suche nach dem Fremden, dem Monstrum, dem Tier, dem Feind, Dem Mann, der Frau und dem Kind, die sich in der Figur des Othellos vereinen. Othellos Geschichte konfrontiert uns mit der Frage nach den Bildern von Identität und deren Zerstörbarkeit.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Stück enthielt einiges Identitätspotenzial. Gut, ich bin kein Spezialist auf dem Gebiet &#8220;Gender&#8221;, aber die Flyer These finde ich &#8220;over the top&#8221;. Oder nicht inszeniert. Oder „ungenau“. Der neu errungene Begriff des Wochenendes.<br />
Othello, ein Mann der sich im Krieg bewährte, Ruhm erlangte, um Anerkennung kämpfte, wegen seiner Hautfarbe diskriminiert wurde, sich verliebte, seine Desdemona heiratete, in Jago das Gute sah, sich vom Freund Cassio abwandte, sich täuschen ließ, zum eifersüchtigen Ehemann und schließlich zum Mörder wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Da steckt viel drin. Aber die Frau? Das Kind? Das Tier? (Den Rest verstehe ich ja)</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Hier ist, der mal Othello war: Ich bins.“?</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich habe eine Geschichte gesehen, mit skurrilen Elementen, denn wenn Othello (Frau) und Desdemona (Frau) Liebesszenen spielen, sich ein Othello (nur) äußerlich verändert, entstehen Assoziationen, die irritieren.<br />
Dann geht es nicht um die Identität des Othello, sondern um wechselnde Konflikte. Othello erschien mir immer Souverän, immer gleich, ob im roten Abendkleid, im Sakko, oder im Gorillakostüm. Es war immer der selbe Othello, in unterschiedlichen Konflikten. Ich sah einen Othello, der sich verkleidet und keinen der mit seiner Identität ringt. Das Spiel läuft straight. Die Story verläuft klassisch, mit angepasster Sprache und unnötigen &#8220;Comedy&#8221; Einlagen, die das Spiel fördern. Sie erzeugen Kurzwei(b)lichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war angenehmer Abend, der keine Fragen stellte und der für mich keine Botschaft enthielt. Eine Geschichte über Eifersucht und Täuschung. Ich freute mich über die Schauspieler (<a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/othello/ole_lagerpusch/">Ole Lagerpusch</a> als Jago war beeindruckend) und den Sturz des &#8220;eisernen Vorhang&#8221; (Bühne: Florian Lösche) werde ich nie vergessen. Mein erstes Mal Deutsches Theater.</p>
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		<title>Vließ &#8211; Is that really you?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[David Bösch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Grillparzer]]></category>
		<category><![CDATA[Vließ]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Woyzeck schon ausverkauft war, musste ich in ein anderes Stück und weil ich fast allein da war, saß ich nicht in der zweiten, sondern in der ersten Loge des DT. Von da oben konnte ich die ganze Drehbühne sehen, und weil sie so oft gedreht wurde, konnte ich sie auch von allen Seiten sehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weil Woyzeck schon ausverkauft war, musste ich in ein anderes Stück und weil ich fast allein da war, saß ich nicht in der zweiten, sondern in der ersten Loge des DT. Von da oben konnte ich die ganze Drehbühne sehen, und weil sie so oft gedreht wurde, konnte ich sie auch von allen Seiten sehen. Nur das goldene Glitzerteil, um das es ging, konnte ich nicht sehen, weil alles auf der Bühne so staubig war. Aber das war schon ok – soviel Abstraktion ist drin. Is that really you? Die Frage stand irgendwie gleich im Raum und auch: bist du der/die Richtige für mich und für immer und natürlich nicht, Medea ist ja halt auch einfach eine anstrengende Frau. Der Ehekrieg, aus dem beide Parteien + Anhang am Ende als Verlierer hervor gehen, war dann gar nicht mehr abstrakt sondern eher so, dass alle Scheidungskinder im Publikum dachten: kenn ich, will ich anders machen. Und weil auf der Bühne langsam die Formsprache in den staubigen Rest überging, hab ich mich dann zu meinem Sitznachbarn umgedreht, mit dem ich es anders machen möchte, und mich gefragt: Is that really you? Auf dem Nachhauseweg habe ich das dann lieber theatertheoretisch gewendet: also, ist doch lustig, wenn ein Schauspieler auf der Bühne den anderen fragt: Is that really you? Weil: wer ist denn you und wer ist denn real im Theater&#8230;Aber bewegt hat mich natürlich was anderes.<a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/das_goldene_vliess/"> Das Goldene Vließ </a>– es fängt nicht grad mit L an aber ie kommt trotzdem vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zum letzten Mal am 25 Februar.<br />
</strong></p>
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		<title>Casting &#8211; Frühlings Erwachen</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/09/30/casting-fruhlings-erwachen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Junges dt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gestern den Text für das Casting bekommen. Es findet jetzt doch Dienstag statt. Ab 18Uhr. Die Ansage für das Casting war ungefähr so: &#8220;Lernt 5 Sätze und dann kommt hin. Den Rest machen wir.&#8221; Recall ist übrigens am Samstag. Jetzt ohne mist, da kann ich auch nicht. Hier der Text:

MORITZ &#38; ILSE
Moritz Ilse?!
Ilse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern den Text für das Casting bekommen. Es findet jetzt doch Dienstag statt. Ab 18Uhr. Die Ansage für das Casting war ungefähr so: &#8220;Lernt 5 Sätze und dann kommt hin. Den Rest machen wir.&#8221; Recall ist übrigens am Samstag. Jetzt ohne mist, da kann ich auch nicht. Hier der Text:</p>
<blockquote><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0.49cm;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>MORITZ &amp; ILSE</strong></span></span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ilse?!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Was suchst du? &#8211; Was hast du verloren?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Was erschreckst du mich denn so entsetzlich?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Ich komme aus der Stadt. Ich gehe nach Hause.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ich weiß nicht, was ich verloren habe.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Dann hilft auch dein Suchen nichts.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Sakerment, Sakerment!!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Seit vier Tagen bin ich nicht zu Hause gewesen.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Lautlos wie ein Katze!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Weil ich meine Ballschuhe anhabe. &#8211; Mutter wird Augen machen &#8211; Komm bis an unser Haus mit!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Wo hast du wieder herumgestrolcht?</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> In der Priapia!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> Ich muß zurück, Ilse.</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Komm bis an unser Haus mit!</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Moritz</strong> &#8211; Wozu? &#8211; Wozu -</span></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><strong>Ilse</strong> Kuhwarme Ziegenmilch trinken! &#8211; Ich will dir Locken brennen und dir ein Glöcklein um den Hals hängen. &#8211; Wir haben auch noch ein Hü-Pferdchen, mit dem du spielen kannst.</span></p>
</blockquote>
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		<title>Frühlings Erwachen &#8211; Kickoff Jugens dt</title>
		<link>http://keindrama.net/2009/09/29/fruhlings-erwachen-kickoff-jugens-dt/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 22:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Junges dt]]></category>
		<category><![CDATA[Kickoff]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Prätsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag 28.9.: Berlin elektrisiert. Gerade komme ich von der „Kickoff“ Veranstaltung für „Frühlings Erwachen“.
Über Mundpropaganda habe ich vom Projekt erfahren. Marc Prätsch, inszeniert &#8220;Frühlings Erwachen&#8221; mit Jugendlichen am Deutschen Theater.  Ein Stück von ihm hab ich schon gesehen. Grund genung um neugierig zu sein.
Durch die Stadt irrend fand ich dann jemanden aus der Heimat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag 28.9.: Berlin elektrisiert. <a href="http://www.deutschestheater.de/junges_dt/mitmachen/fruehlings_erwachen/">Gerade komme ich von der „Kickoff“ Veranstaltung für „Frühlings Erwachen“.</a></p>
<p>Über Mundpropaganda habe ich vom Projekt erfahren. Marc Prätsch, inszeniert &#8220;Frühlings Erwachen&#8221; mit Jugendlichen am Deutschen Theater. <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/12_kooperationen/koop_rueckblick/koop_08_shakespeare/koop_08_sh_programm/koop_08_sh_ProgrammlisteDetailSeite_9794.php"> Ein Stück von ihm hab ich schon gesehen.</a> Grund genung um neugierig zu sein.</p>
<p>Durch die Stadt irrend fand ich dann jemanden aus der Heimat, die Pusteblume (hier als Name)! Gleiches Ziel, ein Weg&#8230; zum Saal vom Deutschen Theater.</p>
<p>Gefunden. Mit viel Fragen und alle wollten uns zum BE schicken&#8230; Vor Ort ein paar Jugendliche, lässig auf der Treppe. Drinnen dann gefühlte 300 Leute, einige müssen stehen weil kein Platz mehr ist.</p>
<p>Es wird mit einer Szene aus dem Stück eröffnet. „Schlag mich“ &#8211; zwei Schauspieler, präsentieren eine Probe, als „Kostprobe“ auf das Stück. Alles spontan, 2 mal proben, gestern erst den Text bekommen.<br />
Die Spannung ist groß. Wie geht es weiter? Einige Leute werden interviewet, einige vorgestellt, andere nicht. Schade eigentlich, denn ich bin ganz neu und kenne kein Gesicht.</p>
<p>Ein Trailer wird gezeigt, „Schulhof“ und „Jugendclub“ Gespräche über die Themen vom Frühlings Erwachen: Stress, Liebe, Aufklärung und Kindheit.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlings_Erwachen">Es soll vermittelt werden worum es geht. Nun ich als neugieriger Kickoff Besucher, kenne den Plot (grob).</a> Trotzdem spannend. Wo geht die Reise hin? Wie, Wann, Wo geht es los? (Nachtrag im Heft steht: Premiere 6.10. Kammerspiele)</p>
<p>Regie, Bühne, Musik, vorgestellt, kurz und knapp erklärt&#8230; dann ein paar Infos: wer mitmachen will muss die nächsten 4 Monate investieren. Ferien, Wochenend- und Wochentagsproben. Zeitintensiv. „Dafür ist man dann Schauspieler am DT“, so Marc Prätsch. „Eine einmalige Erfahrung.“</p>
<p>Anmeldekarten, (mit Panne, alle werden per e-mail benachrichtigt, ratet mal welche Information auf dem Zettel nicht gefragt wurde&#8230;) und dann bekommt jeder ein paar Sätze und einen Termin zum Casting zugeschickt. Los geht’s nächsten Montag. (5.10.)</p>
<p>Mal gucken wie lange gecastet wird, ich muss nämlich bis 21 Uhr arbeiten. Versuchen werde ich es, zu lernen gibt es viel!</p>
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