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	<title>KeinDrama &#187; Schauspieler</title>
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	<description>Es gibt kein Leben neben Theater.</description>
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		<title>Der Klassenkasper</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 10:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Toast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schmidt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Zeit-Artikel von 2000 fiel mir neulich in die Hände. Es ging um Harald Schmidt, ein Interview über seine damals neue Show und wie er als Schauspieler all seine Erfahrungen in die bis heute legendär gebliebene Late-Night-Show einbrachte, sehr interessant!
Hier: noch der direkte Link zur Zeit-Seite 
Der Klassenkasper
Meine Lehrjahre (1): Harald Schmidt, TV-Entertainer
Harald Schmidt, 42, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zeit-Artikel von 2000 fiel mir neulich in die Hände. Es ging um Harald Schmidt, ein Interview über seine damals neue Show und wie er als Schauspieler all seine Erfahrungen in die bis heute legendär gebliebene Late-Night-Show einbrachte, sehr interessant!</p>
<p>Hier: <a href="http://www.zeit.de/2000/19/200019.c-schmidt_.xml">noch der direkte Link zur Zeit-Seite </a></p>
<h2>Der Klassenkasper</h2>
<p>Meine Lehrjahre (1): Harald Schmidt, TV-Entertainer</p>
<p><!--[ byline ]-->Harald Schmidt, 42,       <em>ist Deutschlands &#8220;Late-Night-König&#8221;. Für seine &#8220;Harald Schmidt Show&#8221; auf Sat.1 wurde der TV-Profi mit Preisen überhäuft. Die Rolle des &#8220;Dirty Harry&#8221; spielte er aber bereits in der Schule. Mit Harald Schmidt starten wir unsere neue Serie, in der Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien von ihren Erlebnissen als Schüler, Studenten oder Lehrlinge erzählen.</em></p>
<p>ARAL. Das erste Wort, das ich lesen konnte, war Aral. Da war ich fünf Jahre alt und ging noch nicht in die Schule. Wie ich lesen gelernt habe, weiß ich nicht mehr, irgendwann konnte ich es halt. Meine Eltern haben mich sehr dafür gelobt.</p>
<p>Ich erinnere mich an viele Details aus meiner Schulzeit. An meine Grundschullehrerin zum Beispiel: Frau Nießner war eine strenge, ältere Dame, für mich eine Autorität, eine Art Johannes Rau im Rock. An den Mathelehrer im Gymnasium, der eine klare, solide Diktatur aufgebaut hatte. An die Mitschüler, die ich ständig verarschte. An den Pausenhof. Da stand ich immer in einer Ecke und kommentierte alles, was passierte.</p>
<p>Ich war sehr früh Klassenkasper und bin das bis zum Schluss geblieben. Ich war eben nicht so problemlos integrierbar, schlecht im Sport, ängstlich. Deshalb habe ich mich hinter Ironie verschanzt. Mit acht oder neun Jahren bekam ich eine Brille &#8211; als erstes Kind in der Klasse. Ein Kassenmodell, graues Horngestell. Heute Kult, so was trägt Oasis, aber damals fand man das schrecklich.</p>
<p>Dass ich aufs Gymnasium gehen würde, stand nie infrage. Denn in der Grundschule hatte ich nur Einsen. Meine Noten blieben auch im Gymnasium erst mal gut. Nur in Betragen hatte ich bald &#8220;befriedigend&#8221;. Für meinen Vater der Horror, schlimmer als eine Fünf in Mathe. Ich war permanent vorlaut, redete im Unterricht ständig dazwischen.</p>
<p>Verweise und blaue Briefe waren mir Wurscht, Noten irgendwann auch. Etwa in Sport. Als ich für das Abitur eine Geräteübung vorturnen sollte, habe ich mir zehn Minuten lang die Hände mit Magnesium eingerieben. Dann einmal kurz am Reck hochgezogen, das war&#8217;s. Die Halle hat getobt vor Lachen, es gab Standing Ovations. Und ich bekam eine Sechs.</p>
<p>In der zwölften Klasse bin ich durchgefallen, mit fünf Fünfen im Zeugnis, ich hatte jahrelang kaum gelernt. In Latein konnte ich irgendwann nicht mehr erkennen, was ein Eigenname und was ein Verb ist. Einen Satz wie &#8220;Die Schiffe verlassen den Hafen&#8221; habe ich mit &#8220;Die Ithaker standen am Büfett&#8221; übersetzt.</p>
<p>Wichtiger als das Lernen war in den letzten Schuljahren die Vorbereitung auf meine Schauspielerkarriere. Ich war der offizielle Schul-Entertainer, habe das Schultheater geleitet. Außerdem bin ich ständig von Nürtingen, wo ich wohnte, nach Stuttgart ins Theater gefahren. Sobald ein Schauspieler dort einen neuen stimmlichen Manierismus draufhatte, habe ich den imitiert.</p>
<p>Dass ich die Aufnahmeprüfung für die Stuttgarter Schauspielschule bestehen würde, habe ich nie bezweifelt. Von 80 Bewerbern wurden 4 ausgewählt, ich war dabei. Meine Kollegen dort hielten mich für oberflächlich. Es war damals in, nicht sprechen zu können und ständig Heulkrämpfe zu haben. Doch ich wollte schon da ganz vorne stehen, viel Licht und die meisten Lacher haben.</p>
<p>Die Ausbildung dauerte drei Jahre: Gruppen- und Einzelunterricht, Körpertraining, Improvisation, Sprechtraining. Ich fand das toll und wichtig. Aber ich denke, ich wäre heute nicht der, der ich bin, ohne meine Erfahrungen aus der Schulzeit. Eigentlich verwerte ich die Beobachtungen von damals permanent in meiner Show: versoffene Zahnarztfrauen, verpisste Damentoiletten auf dem Ausflug der katholischen Kirchengemeinde, die Pauker, die Streber &#8211; alles. Man muss das selbst mitgemacht haben, um es später verspotten zu können. Nicht ohne Grund gibt es keinen Komiker, der aus der Oberschicht kommt.</p>
<p><em>Aufgezeichnet von Sigrun Albert</em></p>
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		<title>Frauentausch und Familientausch- gecastet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 22:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gecastet]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt werden sie sagen: „Das wusste ich schon lange.“ Ich weiß es erst, oder bin mir dessen bewusst, seid letzten Sonntag. Abends saß ich im Auto neben einer Schauspielerin. Richtung Berlin, Mitfahrgelegenheit (.de). Natürlich habe ich sie etwas ausgefragt, nebenbei. Sie erzählte von der Anfrage einer Agentur. Sie sollte die 18Jährige Tochter einer Familie im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt werden sie sagen: „Das wusste ich schon lange.“ Ich weiß es erst, oder bin mir dessen bewusst, seid letzten Sonntag. Abends saß ich im Auto neben einer Schauspielerin. Richtung Berlin, Mitfahrgelegenheit (.de). Natürlich habe ich sie etwas ausgefragt, nebenbei. Sie erzählte von der Anfrage einer Agentur. Sie sollte die 18Jährige Tochter einer Familie im Familientausch spielen. Es sind alle gecastet. Alle. Bis zu diesem Zeitpunkt war es mir nicht bewusst, jetzt bin ich ein bisschen empört und möchte der ganzen Welt mitteilen: das Programm ist fake und absoluter Müll. Aber im Zeitalter von Richtershows und Galileo&#8230; da würde mir jetzt noch etwas anderes zu „Hilfe Soaps“ die vom Leid anderer Leute profitieren. Alle gecastet?</p>
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		<title>Express Blick</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 16:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor mir liegt der Schweriner Express. Ausgabe 9.9.2009. Bis auf die Tatsache, dass auf der Titelseite eine Überschrift: „Demnächst in der SVZ“ ist, habe ich auch sonst mal drüber gelesen und mir so ein zwei Gedanken gemacht.
Traumabewältigung?
Da ist ein Artikel über die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg (38), die einen fragmentarischen Einblick in die Dreharbeiten zum Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor mir liegt der Schweriner Express. Ausgabe 9.9.2009. Bis auf die Tatsache, dass auf der Titelseite eine Überschrift: „Demnächst in der SVZ“ ist, habe ich auch sonst mal drüber gelesen und mir so ein zwei Gedanken gemacht.</p>
<p><strong>Traumabewältigung?</strong><br />
Da ist ein Artikel über die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg (38), die einen fragmentarischen Einblick in die Dreharbeiten zum Film „Antichrist“ gibt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Ich wollte meine Grenzen überschreiten“,</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"> sagt sie. Ich gehe auch gerne an die Grenze, aber umso öfter ich den kurzen Artikel auf Seite 11 lese, umso mehr frage ich mich, ob das sein muss. Sie, die „sonst körperlich eher zurückhaltend agiert und fast schamhaft ist“, spielt den „harten Tobak“, pornografische Szenen, Drehtage, die „nur aus Schreien, Heulen und Stöhnen bestanden“.<br />
Im Artikel klingt es so, als wenn sie ohne den Kontakt zu ihrer Mutter, die Dreharbeiten nicht ohne psychische Schäden überstanden hätte. Das wirft Fragen auf.<br />
<a href="http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/1455679.html">Nachtrag: hier eine Filmkritik. </a></p>
<p><strong>Regieprojekt von Daniel Radcliffe</strong><br />
Eine Überraschung  soll es werden. Harry Potter, also der Schauspieler Daniel Radcliffe will, wird  oder plant zumindest  Regie zu führen. Er möchte gerne einen Gangsterfilm inszenieren, sagen Insider. Er sucht Drehbücher, liest viel, hat Ideen,  sagen Insider. Also aufgepasst,  sage ich. Begabte Drehbuchschreiber unter uns? Es könnte die Chance sein, den persönlichen Sherlock Holmes inszeniert zu sehen.</p>
<p><strong>Die Verwandlung</strong><br />
Am Samstag ist Wiederaufnahme. Jochen Fahr als Gregor Samsa. So so.<br />
Ich habe das Stück zum ersten Mal beim SdL 2008 in Kassel gesehen.  „Die Verwandlung“, damals von einer Schultheatergruppe aus Baden-Wüttemberg inszeniert.<br />
Zum Thema: Kafka. Ich weiß nicht, ob ich es gut finden soll. Die Zeitung schreibt „literarisches Ereignis des 20. Jh.“.  Ich denke mir: kranke Scheiße. Am Samstag kann ich leider nicht hin und ob ich am 20. September die Zeit habe, weiß ich nicht. Ob ich das Stück sehen will, kann ich auch nicht sagen.<br />
„das Gefühl von Fremdheit“&#8230; „Fremdkörper der Gesellschaft“&#8230; hmmm&#8230;</p>
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		<title>50in50 Episode 10 &#8211; Nachricht von Coz Kneale</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 06:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
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Hier habe ich schon vom Projekt erzählt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="460" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LYb7-DuiN54&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="340" src="http://www.youtube.com/v/LYb7-DuiN54&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://keindrama.net/2009/05/06/50in50-rollenstudium/">Hier habe ich schon vom Projekt erzählt.</a></p>
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		<title>50in50 &#8211; Rollenstudium</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 13:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin auf ein Projekt von Brent Rose gestoßen. 50in50. Wer sich für Theater und Rollenstudium interessiert, wer gerne über den Tellerrand guckt und sowieso. Kurze Vorstellung:
50 Characters in 50 Weeks
An actor’s attempt to create a new, distinct character every week, for fifty weeks. Video every Wednesday
Brent lebt momentan in New York und ist studierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://50in50.wordpress.com/">Ich bin auf ein Projekt von Brent Rose gestoßen. 50in50. </a>Wer sich für Theater und Rollenstudium interessiert, wer gerne über den Tellerrand guckt und sowieso. Kurze Vorstellung:</p>
<blockquote><p>50 Characters in 50 Weeks<br />
An actor’s attempt to create a new, distinct character every week, for fifty weeks. Video every Wednesday</p></blockquote>
<p>Brent lebt momentan in New York und ist studierter Schauspieler. In der Hintergrundgeschichte erzählt er wie es zum Projekt kam: Ende 2008 hatte er kein Agenten mehr und keinen Job. Wie viele andere Schauspieler in NY hat kämpft er sich durch, hat einen normalen Job und ist froh überhaupt Geld zu verdienen. Das erfüllt aber sein Schauspieler Herz nicht, also kurz:</p>
<blockquote><p>The question then became, “How do I find a way to do what I love to do, be constantly challenging myself, hold down the job-job, and do it for virtually no money?”  This is what I came up with.  It’s a big experiment.</p></blockquote>
<p>Frei übersetzt: „Wie finde ich einen Weg, dass zu machen was ich liebe, mich konstant herauszufordern, meinen Job zu machen, und das ohne Bezahlung?” <a href="http://50in50.wordpress.com/">Das ist was mir eingefallen ist. Es ist ein großes Experiment.</a></p>
<p><span id="more-103"></span>Seine Möglichkeiten sind beschränkt, einfache Ausstattung, einfache Mittel. Da Brent kein Fan von Regeln ist sind seine drei Regeln simpel:</p>
<p>1. I am never allowed to half-ass it.  	        (Ich darf es niemals mit halber Kraft machen.)<br />
2. I have to fully commit to my choices.     (Ich muss voll zu meinen Entscheidungen stehen.)<br />
3. I have to do it every week.  		 (Ich muss es jede Woche tun.)</p>
<p><a href="http://50in50.wordpress.com/">Brent schreibt in seinem Blog </a>über seine Erlebnisse, Erfahrungen, Erkenntnisse, mit und über die Rollen, was den ganzen Prozess für Theaternasen natürlich umso interessanter machen. Wer des englisch mächtig ist kann Brent für eine Weile bei seinem Projekt begleiten. Es sind noch 44 Wochen offen. Ich bin schon begeisterter Zuschauer.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> definitiv Drama (also kein keinDrama).</p>
<p><a href="http://50in50.wordpress.com/all-videos/">50in50 Intro und alle Videos</a></p>
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