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	<title>KeinDrama &#187; Spielplatz</title>
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	<description>Es gibt kein Leben neben Theater.</description>
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		<title>Ein Spielplatz für den Kultursommer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 20:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>keinHamlet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kultursommer]]></category>
		<category><![CDATA[Spielplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spielplatz. Es ist ein Ort, der etwas transportiert. Es ist ein Ort, der vorbelastet ist. Alles was auf ihm geschieht, geschieht in der Ästhetik der Kindheit. Toben, tollen, klettern, springen.
Open Air. Theater so nah am Alltag, dass es weh tun könnte diese Idee nicht eher verfolgt zu haben. Publikum, das vorbei läuft, stehen bleibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spielplatz. Es ist ein Ort, der etwas transportiert. Es ist ein Ort, der vorbelastet ist. Alles was auf ihm geschieht, geschieht in der Ästhetik der Kindheit. Toben, tollen, klettern, springen.<br />
Open Air. Theater so nah am Alltag, dass es weh tun könnte diese Idee nicht eher verfolgt zu haben. Publikum, das vorbei läuft, stehen bleibt, sich über Skurilität wundert. Publikum, das begeistert ist und träumt. Träumt, sich und die Welt.<br />
Ich war Publikum und ich wurde entführt. Ich war unvorbereitet und ließ mich treiben. Ließ mich zum Lachen bringen und ließ die Zügel meiner Fantasie fallen. Leinen los.<br />
Wäscheklammer,<a href="http://www.lysistrate.net/"> Lysistrate</a> und <a href="http://www.taggs-schwerin.de/?p=216">TaGGS bespielten</a> im Rahmen <a href="http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/217/nordufer-wird-theaterbuehne.html">des Kultursommers das Nordufer vom Pfaffenteich</a>. Es gab eine Sneak Preview von Krabat, Hans Sachs, Sommernachtstraum (Fragmente) und Fabelwesen.<br />
Was war jetzt für mich das Besondere?</p>
<p><span id="more-278"></span></p>
<p>Ich kannte Krabat von den Proben. Hans Sachs war, würde ich es kritisch betrachten, mittelmäßig. Vielleicht nicht optimale akustische Bedingungen, aber da war noch deutlich Luft nach oben. Sommernachtstraum, war ein Debüt. Die erste Bühnenerfahrung. Ich fand es auf witzig, gespielt mit viel Freude und Naivität. Clownesk, das die Spieler natürlich über jede Unsauberheit erhaben machte.<br />
Mein Highlight und der Grund, warum ich nach so langer Zeit überhaupt noch an diesen Tag denke, war Fabelwesen. Die Wesen begleiteten und führten die ganze Zeit das Publikum herum. Von Bühne zu Bühne sozusagen. Wenn ich die Wesen beschreiben sollte, würde ich Adjektive benutzen wie: unförmig, steril, geheimnisvoll, wild, witzig, frech&#8230; sie waren wie Umpa Lumpa. Nur realer!<br />
Was sie präsentierten, war eine Geschichte. Eine Geschichte vom Werden und Wachsen, vom Entdecken und Loslassen. Es war eine Reizüberflutung. Die grauen sterilen Anzüge wurden wie eine Haut abgelegt, darunter kamen große Käfer oder andere Wesen zum Vorschein. Die Wesen entpuppten sich. Und sie tanzten. Manche mit Freude, manche mit ausdruckslosen Gesichtern. Manche jubelten vor Lebensfreude und die Musik trug diese Freude. Und ich staunte und war Kind, und ich träumte und war an einem anderen Ort. Ein Spielplatz.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fabelwesen" src="http://img194.imageshack.us/img194/7267/dsc09649tile.jpg" alt="" width="859" height="331" /></p>
<p><img class="alignnone" title="Sommernachtstraum" src="http://img195.imageshack.us/img195/8128/dsc09634o.jpg" alt="" width="571" height="863" /></p>
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